22-Jähriger nach wilder Verfolgungsjagd von Polizei gestoppt
Burgenländischem Pkw-Lenker wurde der Führerschein abgenommen, nachdem er auf Landstraße im Bezirk St. Veit/Glan mit 150 km/h der Polizei davongerast war.
Zu einer wilden Verfolgungsjagd ist es
Donnerstagabend im Kärntner Bezirk St. Veit/Glan gekommen. Ein aus
Rechnitz im Burgenland stammender 22-jähriger Handwerker war mit
seinem Pkw beim Überholen beinahe in ein entgegen kommendes
Polizeiauto gekracht, die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf.
Der Burgenländer raste mit rund 120 km/h durch eine Ortschaft und
mit bis zu 150 km/h auf der Landstraße weiter, ehe er in einer
weiteren Ortschaft gestoppt werden konnte. Der Führerschein wurde ihm
abgenommen.
Verfolgung.
Laut Polizeiangaben überholte der Peugeot-Fahrer auf der
Tentschacher Landesstraße (L 69) in Liebenfels in einer
unübersichtlichen Rechtskurve einen vor ihm fahrenden Pkw. Der
zufällig entgegenkommende Streifenwagen konnte einen Zusammenstoß nur
durch starkes Abbremsen und Ausweichen auf das Straßenbankett
verhindern. Im Zuge der nachfolgenden Verfolgung fuhr der
Burgenländer durch das Ortsgebiet von Rohnsdorf mit bis zu 120 km/h,
bei einer nachfolgenden 70-Stundenkilometer-Beschränkung brachte er
es auf bis zu 140 km/h. Im Freilandgebiet beschleunigte er bis auf
150 km/h.
Nach sechs Kilometern gestoppt.
Bei der Ortschaft Pitzelstätten musste der Mann die
Geschwindigkeit verkehrsbedingt verringern. Erst hier konnte er -
nach rund sechs Kilometern - angehalten werden. Dem 22-Jährigen wurde
"wegen offensichtlich fehlender Verkehrszuverlässigkeit" der
Führerschein vorläufig abgenommen. Er rechtfertigte sich, im Stress
gewesen zu sein.














