Explosionsgefahr durch Batterien-Lkw
24-Jähriger sammelte 2500 Kilogramm Batterien ein und beförderte sie völlig ungesichert quer durchs Land. Es droht eine hohe Strafe.

Foto © Polizei/kkDas ungesicherte Gefahrengut
Leere Batterien bei Bauern und Werkstätten einsammeln und verkaufen: Ein 24-jähriger Deutscher wollte so das schnelle Geld machen. Davon, dass er sich dabei ins Lebensgefahr begab, hatte er, sagt er, keine Ahnung.
2500 Kilo Batterien. Der junge Mann fuhr mit seinem mit 2500 Kilogramm Batterien gefüllten Kleintransporter quer durch Kärnten. Laut Polizei war das Gefahrengut völlig ungesichert. Bei einigen Batterien waren bereits Säuren ausgetreten. "Einmal abrupt abbremsen - wenn dann nur eine einzige Batterie explodiert, nicht auszudenken", sagt Rudolf Ruhdorfer von der Polizeiinspektion St. Veit.
Polizeikontrolle. Den St. Veiter Beamten ist der Kleintransporter in Hunnenbrunn aufgefallen, weil er hinten durchhängte. Als die Beamten die Tür aufmachten, trauten sie ihren Augen nicht.
Gefahrentransport. Der Deutsche hätte eine Lenkerberechtigung für Gefahrentransporte gebraucht, Schutzbekleidung und und und. Insgesamt sind um die 50 Straftatbestände erfüllt. Er muss mit mindestens 5000 Euro Strafe rechnen.
Features
Gefahrengüter
Als Gefahrgut bezeichnet man Stoffe und Lösungen, die aufgrund ihrer Natur, ihrer physikalischen oder chemischen Eigenschaften oder ihres Zustandes beim Transport bestimmte Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder für das Leben und die Gesundheit von Menschen und Tieren hervorrufen können.















