"Schönheits-Operation" für Ex-Kino
Kosmetikinstitut und Ernährungsberater sollen mehr Frequenz für Klagenfurter Straße in St. Veit bringen. Auch sieben Penthouse-Wohnungen sind geplant.

Foto © HirschlMario Wohlfahrt will den Gebäudekomplex, in dem sich einst das Ring-Kino befand, umbauen
Leer stehende Geschäfte prägen derzeit das Bild der Klagenfurter Straße in St. Veit (die Kleine Zeitung berichtete). Mario Wohlfahrt, Geschäftsführer der "Wohlfahrt Immobilien GesmbH" aus Hörzendorf, will diesen Zustand ändern. Er möchte im Gebäudekomplex an der Ecke Klagenfurter Straße und ehemaliges Ring-Kino Dienstleistungsbetriebe für Frauen ansiedeln und Penthouse-Wohnungen bauen.
Immobilien.
Wohlfahrt selbst war als Sportler sehr bekannt: Der Bruder des bekannten ehemaligen Torhüters Franz Wohlfahrt war einst selbst Profi-Fußballer (SV St. Veit, Austria Wien). Vor einigen Jahren hat er auf Immobilien umgesattelt.
"Lady-Center" geplant.
Jetzt will Mario Wohlfahrt die leer stehenden Verkaufsflächen im alten Ring-Kino-Haus mit frauenspezifischen Geschäften füllen und so auch die Klagenfurter Straße wieder beleben: "Eine Art Lady-Center soll entstehen." Der Komplex mit einer Nutzfläche von 1600 Quadratmetern befindet sich bereits im Besitz der GesmbH. Derzeit sind im Haus ein Sonnenstudio, "K & K Herrenmoden" und ein Wettcafe untergebracht. 700 Quadratmeter stehen frei. Fix sei, so Wohlfahrt, dass ein Massage- und Kosmetikinstitut, ein Allgemeinmediziner und eine Ernährungsberatung einziehen. Die Eröffnung dieser Kleingewerbebetriebe ist am 1. April geplant.
Pläne. Weiters sei angedacht, ein Nagelstudio, Geschäfte im medizinischen Bereich oder ein Figurella-Studio anzusiedeln. Im ersten Stock sind weitere Räumlichkeiten - jeweils mit bis zu 40 Quadratmetern Fläche - für die einzelnen Unternehmer vorgesehen. Außerdem gebe es, so Wohlfahrt, Platz für sieben Penthouse-Wohnungen auf zwei Etagen mit Galerie und Sonnenterrassen im Dachgeschoss.
Wohnungen.
"Die Wohnungen sind 85 bis 115 Quadratmeter groß. Die Räume sind hoch und es gibt einen Lift", sagt Wohlfahrt. Neu gestaltet werde auch die Fassade des Komplexes, damit dieser "als einheitliches Geschäftsareal erkennbar ist". Insgesamt soll das Projekt 2,5 Millionen Euro kosten.












