S 37: Asfinag hofft auf Konsens
Nach jahrelangen Diskussionen will Asfinag S 37-Ausbau zwischen Hirt und Mölbling starten. Schwierigkeiten könnte es aber rund um Schloss Pöckstein geben.

Foto © KLZ/Hautzenberger
Von einer "optischen Katastrophe" sprach Hartwig Warmuth, einer der neuen Eigentümer von Schloss Pöckstein, unlängst. Er meinte damit die geplante Brücke, mit der die Klagenfurter Schnellstraße S 37 über einen Teil des denkmalgeschützten Schlossgartens führen soll. Vergangene Woche gab es nun ein erstes Gespräch zwischen Asfinag und Schlosseigentümern. Denn vom geplanten Sicherheitsausbau der S 37 im Bereich Zwischenwässern wäre ein 1500 Quadratmeter großes Stück des Gartens betroffen. Warmuth: "Wir müssen uns die Pläne jetzt genau anschauen."
"Beste Lösung"
Vonseiten der Asfinag und des Landes zeigen sich Geschäftsführer Alexander Walcher und Landeshauptmann Gerhard Dörfler zuversichtlich, dass man einen Konsens finden werde. Denn nach langen Planungen und Diskussionen sei nun die beste Lösung für den Sicherheitsausbau zwischen Hirt und Mölbling gefunden. Eine Verschiebung der Trasse sei nicht so einfach möglich. Die Pläne werden jetzt beim Ministerium eingereicht. Dann startet die Umweltverträglichkeitsprüfung. Wenn alle Genehmigungen vorliegen, könnte Anfang 2015 mit dem 86 Millionen Euro teuren Ausbau begonnen werden. Die Fertigstellung wäre mit Ende 2017 geplant. Auf dem 4,5 Kilometer langen Straßenstück soll es künftig eine Mitteltrennung geben. Mittelfristig ist das entlang der gesamten S 37 zwischen Klagenfurt und Friesach geplant. Nach erfolgtem Ausbau, soll die S 37 auch komplett vignettenpflichtig werden.
Heute, ab 14 Uhr, wird das Projekt im Kultursaal Althofen der Bevölkerung vorgestellt.














