Erwin Klinzer: "Die Natur ist die wahre Kunst"
Erwin Klinzer schafft mit Wasser, Sand und Kalk "schichtweise" Kunstwerke.

Foto © KLZ/Lisa WalcherKlinzer sieht sich als verlängerten Arm der Natur
Ich brauche das Wasser, den Fluss und das Meer", sagt der gebürtige Görtschitztaler Künstler Erwin C. Klinzer (60) der von Samstag bis zum 26. August durch sein "Atelier Kraftwerk Hornburg" und den Landschaftsgarten führt.
Für Klinzer, der auch gerne mit Kindern arbeitet, ist diese Ausstellung ein Abschluss und ein Neuanfang. Ab Oktober beginnt für ihn ein neuer Lebensabschnitt in seiner Eremitage "Santa Venere" in Süditalien. Die Kraft des fließenden Wassers, Sandes und Muschelkalks aus dem Orient sowie reine Pigmente sind die Grundmaterialien, die Klinzer für seine Werke verwendet. Jahrelang trägt er Schicht um Schicht auf seine Werke und greift gezielt mit kostbaren Pigmenten ein, um seine Kompositionen sichtbar zu machen. Bis zu 150 Schichten können entstehen, wenn er in Südfrankreich, Andalusien, Marokko oder Kärnten an einem Werk arbeitet.
Durch seine Tätigkeit als freischaffender Lithograf und Modedesigner fand er seinen eigenen Weg zur Malerei. "Ich bin ein verlängerter Arm der Natur. Die Natur ist die wahre Kunst", sagt der begeisterte Fliegenfischer und Koch, der ein Bewusstsein dafür schaffen will, behutsam mit der Natur umzugehen.















