Akute Explosionsgefahr bei Brand
Im Sägewerk von Peter Planegger in St. Sebastian nahe der Burg Hochosterwitz brach im Werkstättenbereich am Montagvormittag ein Brand aus. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude konnte verhindert werden.

Foto © Wilfried GebeneterGroßeinsatz der Feuerwehren
Kilometerweit war die Rauchsäule zu sehen. Im Sägewerk Planegger in St. Sebastian bei Launsdorf war Montagvormittag ein Brand ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die fünf Feuerwehren (St. Sebastian, Launsdorf, Thalsdorf, Pölling und St. Veit), die mit etwa 100 Mann ausgerückt waren, schwierig, da akute Explosionsgefahr herrschte.
"Als wir eintrafen, stand der Werkstättenbereich bereits in Vollbrand", so Einsatzleiter Robert Pichler, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Thalsdorf. Acetylen-Gasflaschen und anderes hochexplosives Material musste von den Feuerwehrleuten zuerst unter schwerem Atemschutz in Sicherheit gebracht werden. Gefahr ging auch von einer Betriebstankstelle mit einem 10.000-Liter-Dieseltank aus. "Es hätte viel Schlimmeres passieren können", so Pichler. Öle und Lkw-Reifen verstärkten zudem die Brandintensität. Durch das rasche Eingreifen konnten die Feuerwehren ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude, unter anderem auf eine angebaute, neue Produktionshalle verhindern. Zwei Personen wurden verletzt. Ein Arbeiter musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Auch ein Feuerwehrmann wurde ins Spital eingeliefert. Er war bei den Löscharbeiten gestolpert.
Die Brandursache waren Schneidearbeiten in der Werkstätte. Ein Sägewerksmitarbeiter hatte noch versucht, die Flammen zu löschen, was ihm jedoch nicht gelang. Im Laufe des Nachmittages konnte am Montag der Sägewerksbetrieb schließlich wieder aufgenommen werden.














