Fußballer irrten durch den Wald
Drei Spieler des Nationalteams von Gabun kamen bei einem Trainingslauf in Sankt Veit vom Weg ab. Nach über einer Stunde konnten sie gefunden werden.

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Derzeit bereitet sich das U23 Nationalteam aus dem zentralafrikanischen Staat Gabun in Sankt Veit auf die Olympischen Spiele in London vor. Auf Bitte von Coach C. Mbourounot vermittelte "FC St. Veit"-Obmann Ernst Taumberger einen Ortskundigen, der den Kickern die Laufwege im Bereich der Kraiger Schlösser zeigte.
Angeführt von Paolo Duerte, Trainer des A-Nationalteams aus Gabun, zogen die Afrikaner ihre Runden. Hektik brach aus, als drei Kicker nicht am Zielort, dem Schloss Frauenstein, ankamen. Sie hatten sich offensichtlich verlaufen. Die Probleme: Weder Trainer noch Kicker sprechen Deutsch und die Handys der Afrikaner funktionieren in Österreich nicht.
Und so musste die Bevölkerung einspringen: Maria Ruhdorfer vom "Seebichlhof" schickte ihre Tochter Lisa mit Pferd in den Wald, um nach den Schwarzafrikanern zu suchen. Und zwei jugendliche Motocrosser fuhren die Wege ab. Nach über einer Stunde war das Olympia-Team wieder komplett, die "verlorenen Söhne Gabuns" wurden vom Team mit regentanzähnlichen Rhythmen in Empfang genommen.














