Führerschein-Skandal: "Überrascht und erschüttert"
St. Veits FPK-Chef spricht erstmals über Vorwürfe gegen Ex-Mandatar. Dieser steht im Verdacht Führerscheinvergaben manipuliert zu haben.

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Auf eine solche Schlammpackung hätte Herwig Kampl sicher gerne verzichtet. Während der Stadtparteichef der FPK St. Veit auf Kur war, kam ihm in der Vorwoche einer seiner sechs Gemeinderäte abhanden. Der ehemalige BH-Mitarbeiter und Politiker - er ist mittlerweile aus der FPK ausgetreten - steht im Verdacht, bei bis zu 100 Führerscheinvergaben manipuliert zu haben. "Wir sind überrascht und erschüttert", sagt Kampl. Es habe "natürlich" keinerlei Anzeichen auf "ein Fehlverhalten" gegeben. "Wir hätten ja sonst sofort reagiert", beteuert Kampl.
Mit seinem Ex-Parteifreund hat er seit Auffliegen des Skandals nicht gesprochen. "Ich weiß nicht einmal, wo er ist." Ein Gespräch werde es "frühestens nach Ende der Ermittlungen" geben. Mit Verwandten des Mannes will Kampl aber bald Kontakt aufnehmen. "Mir tut seine Familie leid. Das ist alles nicht zu glauben."
Die Ermittlungen sollen in etwa drei Wochen abgeschlossen sein.











