Immer weniger Schulen im Bezirk
Neues Schuljahr wird Änderungen mit sich bringen. Zukunft für Volksschule Gradenegg ungewiss.

Foto © SchusserÜber die Zukunft der Volksschule Gradenegg bei Liebenfels wird am Montag beraten
Das alte Schuljahr neigt sich dem Ende zu, das neue wird, was den Pflichtschulbereich betrifft, im Bezirk St. Veit einige Änderungen mit sich bringen.
So steht derzeit im Raum, dass die Volksschule Gradenegg - eine Expositur von Liebenfels - geschlossen werden könnte. Ausdiskutiert ist dies allerdings noch nicht. Das Thema wird Teil der nächsten Gemeinderatssitzung in Liebenfels am kommenden Montag sein. Bereits fix ist, dass die Volksschulen 1 und 2 in St. Veit ab Herbst zusammengelegt werden. Und die Polytechnische Schule St. Veit übersiedelt, wie berichtet, nach Althofen. Aufgrund sinkender Schülerzahlen wird es in der Hauptschule Hüttenberg ab Herbst Abteilungsunterricht für die 5. und 6. Schulstufe geben. "Das ist nicht mehr zeitgemäß, aber wir haben die Schüler nicht", sagt Bezirksschulinspektor Franz Fister.
Neue Lernkultur
Er geht davon aus, dass einige Kleinschulen im Bezirk langfristig nicht mehr bestehen werden können. Für das kommende Schuljahr verzeichnet Fister einen leichten Schülerrückgang, von derzeit 3963 auf 3885 Pflichtschüler. "Wir haben die Geburtenrückgänge aber mit der ,Neuen Mittelschule' gut aufgefangen. Diese neue Art der Lernkultur setzt sich zunehmend durch und wird gut angenommen", so Fister. Ab Herbst wird es sieben "Neue Mittelschule"-Standorte im Bezirk St. Veit geben, neu hinzu kommt Friesach.
Mit vier ersten Unterstufen-Klassen startet man im Bundesrealgymnasium St. Veit im Herbst. Zwischen 95 und 100 Anmeldungen gibt es. Direktor Rudolf Elpelt: "Bis jetzt merken wir nicht, dass wir Schüler an die ,Neue Mittelschule' verlieren."














