Burgenstadt gehen die Wirte aus
Im Friesacher Stadtgebiet sind derzeit fünf Gastronomiebetriebe zu haben. Der Tourismusreferent sieht Problem auf Stadt zukommen.

Foto © PhinoNeben drei anderen Gastronomiebetrieben stehen auch das "Cafe Petersberg" und der "Kurvenwirt" zum Verkauf
Der "Kurvenwirt" bei Friesach steht zum Verkauf. Das Café "Petersberg" sucht einen neuen Betreiber, ein vergilbter Zettel macht auf die Immobilie aufmerksam. Bei der Pizzeria "Kupferdachl" ist der Ofen aus, das Café "Platzl" ist vakant. Dazu kommt ein großer Traditionsbetrieb im Zentrum der Stadt, dessen Eigentümer den Verkaufswunsch bestätigen aber nicht genannt werden wollen.
"Angebot und Nachfrage sind hier das Problem", ist sich Tourismusreferent Michael Schabernig der Situation bewusst: "Seit der Landesausstellung kommen immer weniger Gäste in die Stadt". Viele Betriebe haben im Sog der Ausstellung in ihre Infrastruktur investiert, dennoch fehlen jetzt Gäste und, oder Nachfolger, die sich das Gastgewerbe "antun" wollen. "Wir haben unsere Kinder studieren lassen. Jetzt wollen sie nicht in die Branche zurück", sagt eine betroffene Friesacher Wirtin.
"Über Internet anbieten"
Schabernig sieht auf die Stadt Friesach demnach ein Problem zukommen: "Wenn der Burgbau wirklich erfolgreich Gäste in die Stadt bringt, dann werden fehlende Gaststätten zum Problem." Er schlägt vor, alle vakanten Immobilien aktiv über das Internet zum Verkauf anzubieten.
Erster Ansprechpartner ist neben den Besitzern der Gebäude der Innenstadtreferent in Friesach. Das ist Bürgermeister Josef Kronlechner: "Ich unterstütze Schabernigs Vorschlag. Allerdings kann die Stadt nur anbieten, bei der Vermittlung der Immobilien zu helfen. Sie kann selber nicht aktiv werden, weil es sich um private Gebäude handelt."














