Hochsaison im Erdbeerland
Die sommerlichen Temperaturen laden derzeit zum Erdbeerpflücken ein. Die Kleine Zeitung hat für Sie die Erdbeerländer von St. Veit und Feldkirchen besucht.

Foto © KuhsTanja Stanjko verkauft im Erdbeerland Prettner in St. Donat die süßen Früchte
Die Erdbeere ist derzeit wieder in aller Munde. Egal ob für eine kleine Nascherei zwischendurch oder ein paar Kilo für Marmelade und Co. - die Erdbeerländer haben derzeit geöffnet und Hochsaison.
Der "Bartlbauer" aus dem Lavanttal betreibt im Bezirk St. Veit drei Erdbeerfelder. "Bei uns dauert die Saison noch rund drei Wochen", sagt "Bartlbauer" Hieronymus Weber. In Friesach beginnt die Erdbeersaison sowieso immer eine Woche später, da die Stadt etwas höher liegt und die Temperaturen niedriger sind. "Dort werden die Erdbeeren erst jetzt so richtig reif", sagt Weber. In Althofen und in St. Veit haben seine Angestellten auch gerade alle Hände voll zu tun.
In Feldkirchen betreibt Franziska Kohlweiss das Erdbeerland. Sie hat jeden Tag von 8 bis 19 Uhr geöffnet. "Bei mir gibt es bis Mitte Juli Erdbeeren", sagt Kohlweiss. Die Saison habe dieses Jahr etwas später begonnen, da es recht kühl war. Der späte Frost im Mai hat einigen Erdbeerländern leider zugesetzt. "In St. Veit sind die frühen Erdbeersorten im Mai erfroren. Die späteren Sorten werden erst bis zum Wochenende gereift sein", so Weber.
Auch auf dem Rattenberger-Hof in Passering hat der Frost den Erdbeer-Essern einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Die frühen Sorten hat der Frost erwischt, deshalb habe ich derzeit keine Erdbeeren", sagt Rudolf Rattenberger. Aber am Samstag werden die späteren Sorten reif werden - und das Bio-Erdbeerland kann seine Pforten wieder öffnen. Wie jedes Jahr wird es auch wieder das Rockkonzert "Strawberry Fields Forever" am 29. und 30. Juni mitten im Erdbeerfeld geben. In St. Donat sind derzeit die Erdbeeren dafür überreif. "Bei uns geht die Saison nicht mehr lange. Am kommenden Wochenende gibt es bei uns die letzte Chance, Erdbeeren zu pflücken", sagt Veit Prettner. Seine Erdbeeren haben keinen Frost abbekommen: "Wahrscheinlich, weil wir viel Schotter im Boden haben. Somit konnte das Wasser abfließen und die Wurzeln blieben vom Frost verschont."
Features
FAKTEN
Passering. Rattenberger-Hof in Muschk, ab Samstag täglich von 7 - 21 Uhr geöffnet, Kilopreis: 3 Euro.
St. Donat. Erdbeerfeld von Veit Prettner, täglich von 8 - 19 Uhr geöffnet, Kilopreis: 2,20 Euro.
Althofen, Friesach, St. Veit. "Bartlbauer" Hieronymus Weber öffnet Erdbeerfelder täglich von 8 - 19 Uhr, Kilopreis: 2,40 Euro.
Feldkirchen. Franziska Kohlweiss hat täglich von 8 - 19 Uhr geöffnet, Kilopreis: 2,20 Euro.













