Laiendarsteller verstarb nach einer Bühnenprobe
Dominikus Pirker sollte im Stück "Die Wolscharträuber" der Laienspielgruppe Sankt Donat eine Leiche spielen. Doch er verstarb in dieser Woche nach einer Probe.

Foto © Philipp NovakWolscharträuber Simon Kramer gibt dem Stück den Namen
Tiefe Betroffenheit herrscht unter den 20 Akteuren der Amateurtheatergruppe Sankt Donat. Am Freitag musste der 74-jährige Dominikus Pirker begraben werden. Der begeisterte Laiendarsteller verstarb in dieser Woche nach einer Probe. Er sollte im "Wolscharträuber" den "verstorbenen Ahn" geben, jetzt kam sein eigener Tod schneller.
"Dominikus wurde nach einer Probe schlecht. Er ging nach Hause, wurde ins Krankenhaus gebracht, war schon am Weg der Besserung und verstarb im Spital überraschend an einem Herzinfarkt", tritt Vereinsobfrau Evelin Rinner Gerüchten entgegen, der Schauspieler wäre auf der Bühne verstorben.
Dominikus Pirker gehörte dem Ensemble seit 20 Jahren an. Seine Tochter, sein Schwiegersohn und zwei Enkel stehen ebenfalls auf der Bühne. Die Theatergruppe hat am Samstagnachmittag beschlossen, das Stück nicht abzusagen. "Das ist sicher im Sinne unseres Verstorbenen, dass wir die Wolscharträuber zur Aufführung bringen", ist Regisseurin Edith Defner überzeugt.
Premiere ist am 11. Juli um 20.30 Uhr im St. Veiter Rathaushof. Das Stück stammt aus der Feder des St. Veiter Lehrers und Autors Ludwig Skumautz. "Wir spielen am 18., 20., 21., 24. und 27. Juli", kündigt Evelin Rinner an.












