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    Zuletzt aktualisiert: 31.05.2012 um 05:10 UhrKommentare

    Josef Rutar: "Italien schon im Visier"

    Möbel-Riese Josef Rutar spricht im Kleine Zeitung-Interview über Strategie, Konkurrenten Ikea und Schnitzel.

    Josef Rutar baute aus einem Einzelhandel in Eberndorf eine Handelsgruppe mit 1000 Mitarbeitern auf. In Kärnten ist man in Villach, St. Veit und Klagenfurt vertreten

    Foto © KLZ/KoscherJosef Rutar baute aus einem Einzelhandel in Eberndorf eine Handelsgruppe mit 1000 Mitarbeitern auf. In Kärnten ist man in Villach, St. Veit und Klagenfurt vertreten

    Bevor wir über Möbel reden eine andere Frage: Wie können Sie Wiener Schnitzel zum Preis von 2,90 Euro pro Portion anbieten?

    JOSEF RUTAR: Ganz einfach: Indem wir in unseren Restaurants - wie auch im Möbelhandel - knapp kalkulieren. Wir subventionieren nicht unsere Gastronomie, damit die Leute länger in unseren Häusern bleiben, die Restaurants sind ein eigenes Profit-Center.

    Und wenn Sie am Freitag im slowenischen Dravograd den nächsten Dipo-Markt eröffnen, gibt es landestypische evapii?

    RUTAR: Nein, Schnitzel. Das ist Marke und Marketing.

    Ist mit diesem Standort die Slowenien-Expansion ihrer Gruppe schon abgeschlossen?

    RUTAR: Drei kommen noch. In Koper haben wir schon sechs Millionen Euro investiert, der Rohbau steht. Im Herbst werden wir da eröffnen. Dann fehlen uns noch zwei Städte: Novo Mesto und Gorica. Wobei wir das Grundstück in Novo Mesto seit drei Jahren haben und ebenso lange auf die Baugenehmigung warten. Am Ende sollen es elf Standorte in Slowenien sein - in Maribor und Ljubljana sind wir auch als Rutar vertreten, in den kleineren Städten bieten wir mit der Dipo ein Vollsortiment an.

    Macht die Rutar-Gruppe in Slowenien schon mehr Umsatz als in Kärnten?

    RUTAR: Der Vorteil eines privaten Unternehmens ist es, dass ich Kennzahlen nicht veröffentlichen muss. Aber so viel kann ich sagen: In Slowenien werden mehr als 50 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet. Das sichert natürlich auch die Arbeitsplätze in Kärnten.

    Was kommt als Nächstes - Italien? Kroatien? Die Steiermark?

    RUTAR: Hinter der Soboth ist der Rutar unbekannt, das ist uns klar. Und da müssten wir uns unseren Namen erst teuer erkaufen. Italien gehen wir schon jetzt an. Koper bedient schließlich auch Triest mit 200.000 potenziellen Kunden, die unterversorgt sind, weil es in dieser Gegend Italiens kein entsprechendes Einrichtungshaus gibt. Hier werden wir auch starke Marketingaktionen setzen. In Gorica planen wir das auch. Kroatien ist so eine Sache: Der Großraum Zagreb hat 1,5 Millionen Einwohner - da müssten wir mit einem großen Projekt auftreten, damit das eine sinnvolle Sache wird.

    Wie kann Rutar eigentlich mit den Branchen-Größen - von Ikea bis Kika - konkurrieren?

    RUTAR: Hier nenne ich Ihnen eine Unternehmenszahl. Vier Milliarden Euro - das ist nämlich das Umsatzvolumen unserer Einkaufsgemeinschaft. Wir haben uns mit gut 30 Handelsunternehmen mit 180 Standorten in Deutschland, der Schweiz, Österreich und in Slowenien zusammengeschlossen, um am Markt so billig auftreten zu können - wie die Großen.

    So viele Quadratmeter Möbelhausfläche wie in Klagenfurt gibt es sonst nirgends. Reicht da der Preis alleine als Argument?

    RUTAR: Es muss alles stimmen. Viele unserer Kunden richten ja das zweite Mal ein - da gibt man für Qualität gerne mehr aus. Außerdem zählt bei unseren Kunden auch die Beratung - 150 Küchen, die wir in Klagenfurt ausgestellt haben, schaut sich niemand alleine an.

    Wo kann die Branche noch wachsen?

    RUTAR: Weitere Märkte wird es in Kärnten nicht geben - der Markt ist voll. Aber das Boutiquen-Geschäft - von Textilien bis Geschirr - macht gut ein Drittel aus. Da gibt es noch viel Luft nach oben.

    THOMAS CIK

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