Bald geht es per Rad durchs Tal
Der Lückenschluss des Görtschitztal-Radweges ist für 2014 geplant. Anschließend soll auch Guttaring angebunden werden.
Als wichtigen Impuls für den Tourismus und die Verkehrssicherheit bezeichnete Landeshauptmann Gerhard Dörfler den Görtschitztal-Radweg (R7A). Im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz zog er Bilanz und gab einen Ausblick, was den Ausbau betrifft.
Derzeit ist man am Bau des letzten "großen Brockens", nämlich des rund acht Kilometer langen Teilstücks zwischen Wieting und Hüttenberg. Auf dieser Strecke konnten die Gleise der alten Bahntrasse, auf welcher der Radweg verlaufen soll, bereits abgetragen werden. Der Abschnitt zwischen Wieting und Mösel soll noch heuer fertiggestellt werden. Die gesamten acht Kilometer sollen 2014 befahrbar sein. Die Kosten für dieses Baulos betragen rund eine Million Euro. Nach der Fertigstellung ein paar kleinerer Teilstücke, wie etwa auf Klein St. Pauler Gemeindegebiet, soll der Görtschitztal-Radweg auf einer Gesamtlänge von 62 Kilometern - von Hüttenberg bis Klagenfurt - durchgehend mit dem Rad befahrbar sein. Dörfler: "Dieses touristische Angebot ist auch wichtig für das geplante Tibetcenter und Tibethotel."
Anbindung ans Krappfeld
Nach diesem Lückenschluss soll in weiterer Folge auch das Krappfeld und somit auch Friesach und St. Veit an den Görtschitztal-Radweg angebunden werden. "Ab 2015 könnte der Abschnitt von Mösel nach Guttaring gebaut werden", so Dörfler.
Aber zuerst wird die Fertigstellung des Abschnittes von Eberstein nach Brückl gefeiert. Zum Festakt in Brückl laden Land und Görtschitztal-Gemeinden am nächsten Samstag. Der Abschnitt wird mit einem Familienradtag (16 Uhr) und einem Festakt (17 Uhr) eröffnet.
Features
FAKTEN
Strecke. Der Weg führt entlang der Görtschitztal Straße von Klagenfurt bis nach Hüttenberg
Länge. 62 Kilometer
Kosten. Allein von 2008 bis 2014 werden 3,1 Millionen Euro in den Ausbau investiert













