Verkauf von Schloss Pöckstein offiziell gestartet
Das Schloss Pöckstein in Zwischenwässern wird zu einem Preis von 1,6 Millionen Euro von Maklern in Österreich und Deutschland angeboten.

Foto © KLZ/Hautzenberger
Mit der ersten Berichtstagsatzung startete in dieser Woche offiziell der Verkauf von Schloss Pöckstein in Zwischenwässern bei Straßburg. Wie berichtet, musste der Besitzer des Schlosses, das Unternehmen K.B.M.P., im März Konkurs anmelden. "Wir haben nun grundsätzlich einmal den Status quo festgestellt und beginnen jetzt mit der Verwertung", so Masseverwalter Michael Ruhdorfer.
Ein Sachverständiger hat den Wert der Immobilie geschätzt. Der reine Verkehrswert wird mit 800.000 Euro beziffert. Aber, so Ruhdorfer: "Der Sachverständige hat ausdrücklich gesagt, dass der hohe kulturelle und auch der ideelle Wert des Schlosses darin nicht berücksichtigt sind." Und so ist Schloss Pöckstein mittlerweile im Internet mit einem Kaufpreis von 1,6 Millionen Euro zu finden - in etwa jener Preis, um den es das Bistum Gurk 2007 verkauft hat. Die Immobilie wird auf dem österreichischen und deutschen Markt angeboten. Wie lange es dauern wird, einen Käufer zu finden, kann Ruhdorfer schwer abschätzen. "Es kann bereits in 14 Tagen so weit sein, es kann aber auch Monate dauern. Wir wissen es nicht", so der Masseverwalter. Fix ist jedoch: Sobald es einen Kaufinteressenten gibt, wird man sich mit dem Bistum Gurk in Verbindung setzen. Dieses erhält das Vorkaufsrecht.
Auf Anfrage der Kleinen Zeitung, ob es das Bistum in Erwägung zieht, Schloss Pöckstein zurückzukaufen, sagt Ernst-Hans Lackinger, Geschäftsführer der Betriebe des Bistums: "Offiziell ist noch niemand an uns herangetreten, daher steht dies nicht zur Diskussion."














