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Zuletzt aktualisiert: 21.04.2012 um 20:16 UhrKommentare

Diese "Firma" zieht positive Jahresbilanz

Das St. Veiter Jugendzentrum "Come In" wurde diese Woche ein Jahr alt. Mehr als 9000 Jugendliche wurden seit der Eröffnung gezählt.

Wenn wir eine Firma wären, dann würde ich sagen, im ersten Jahr hatten wir eine sehr positive Bilanz", sagt Wolfgang Weberitsch, Sozial-, Integrations- und Medienpädagoge, über das St. Veiter Jugendzentrum "Come In", in dem er von Beginn an arbeitet und das in dieser Woche ein Jahr alt wurde.

"Bis jetzt haben 9229 Jugendliche unser Jugendzentrum am Hauptplatz besucht", sagt Weberitsch. Und er muss es wissen, denn seine Statistik führt er ganz genau. Von den 9229 Besuchern - alle im Alter von elf bis 19 Jahren - waren insgesamt 2776 Mädchen. Statistisch festgehalten wird auch die Besucherfrequenz an den Wochentagen. "Wir wollten wissen, welche Wochentage am stärksten besucht sind, um da unsere Projekte einzuplanen", so Weberitsch. Bisher am stärksten besucht waren die Freitage und die Samstage (jeweils mit 23 Prozent). Zum Vergleich: Montags waren es "nur" zwölf Prozent, die den Weg ins Jugendzentrum finden. "Das liegt wohl am Stress am Wochenanfang, zu Wochenende haben die Jugendlichen wieder mehr Zeit", sagt Weberitsch.

56 Prozent aus der Stadt

Für die Statistik erfasst sind auch die Wohnorte der Jugendlichen. Rund 56 Prozent kommen direkt aus der Stadt St. Veit und 34 Prozent aus den umliegenden Gemeinden. Die restlichen Prozente teilen sich auf Jugendliche aus anderen Bezirken - wie Klagenfurt und Feldkirchen -, die in St. Veit zur Schule gehen, auf. Interessant ist aber auch, dass es im Jugendzentrum viele Schüler mit Migrationshintergrund gibt. "Wir haben einige aus Albanien, Kroatien und Bosnien", so der Integrationspädagoge. Zusätzlich arbeiten im Team mit der Sozial- und Integrationspädagogin Sabine Ofner, Anna Sitte sowie mit der Praktikantin Michaela Hübner noch drei weitere Personen im Jugendzentrum "Come In" in St. Veit mit. Sie kümmern sich um die Probleme der Jugendlichen, die sich meistens um die Themen Schule, Beziehung oder Familie drehen.

Zwei Großprojekte

Im ersten Jahr auf dem Plan standen aber auch einige Projekte. Darunter waren die zwei Großprojekte "un-abhängig", wo Übungen zur Suchtprävention durchgeführt wurden, und das Ernährungsprojekt "Smart Food". Letztgenanntes Projekt wurde nun für den Gesundheitspreis des Landes Kärnten im Rahmen der Initiative "Gesunde Gemeinde" eingereicht. Auch heuer stehen wieder einige Projekte, wie eine Schnitzeljagd zum besseren Kennenlernen der Denkmäler der Stadt sowie ein Sexualworkshop, auf dem Programm.

LISA HOLZFEIND

FAKTEN

Eröffnung. Am 18. April 2011 wurde das Jugendzentrum "Come In" am St. Veiter Hauptplatz eröffnet.

Besucher. Seit Beginn der Aufzeichnungen am 3. Mai 2011 wurden im Jugendzentrum 9229 Besucher gezählt, davon 2776 Mädchen und 6453 Burschen.

Frequenz. Die stärksten Besuchertage sind laut Statistik Freitag und Samstag (jeweils 23 Prozent). Weitere: Montag (12 %), Dienstag (11 %), Mittwoch (13 %) und Donnerstag (17 %). (Die Prozente wurden gerundet.)

Herkunft. 56 Prozent der Jugendlichen, die das Zentrum besuchen, kommen aus der Stadt St. Veit, 34 Prozent aus den umliegenden Gemeinden. Die restlichen Prozent teilen sich auf Bezirke wie Klagenfurt und Feldkirchen auf.

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