Stockschütze hatte mehrere Schutzengel
Sportler erlitt bei Sturz nur eine Wirbelquetschung.

Foto © KLZ/Scheriau
Ein ganzes Team an Schutzengeln begleitete Horst Stranig bei seinem Sturz über ein Geländer auf den Stil eines Eisstocks. Passiert war das Unglück bei der Stocksport-Staatsmeisterschaftspartie zwischen dem Team von Stranig, EV Rottendorf, und ESV Voitsberg in Liebenfels. Beim Stand von 2:2 freute sich der 43-Jährige nach einem tollen Punkt. Wohl zu viel für den Ersatzmann der Steirer, Edi H. "Er sprang über eine Absperrung, lief auf den Jubelnden zu, versetzte ihm einen Rempler. Mein Bruder stürzte in die Tiefe", berichtete Rottendorf-Manager Günther Stranig, "als sich Horst nicht mehr rührte, erkannte der Voitsberger die Tragweite seines Tuns, begann zu weinen. Der Rest der Mannschaft stürmte sofort herbei, entschuldigte sich bei uns".
Gestern kam die Entwarnung für alle. Stranig erlitt nur eine Quetschung der Wirbelsäule, darf heute die Klinik verlassen. "Da Polizei und Rettung eingeschaltet wurden, nimmt das Geschehen seinen Lauf. Wir werden alles tun, um zu einer gütlichen Lösung zu kommen, da wir mit den Voitsbergern befreundet sind", verriet Günther Stranig.













