Gute Chancen für Windpark
Der Gemeinderat von Metnitz fasste einen Grundsatzbeschluss für den Windpark auf der Kuchalm. Die Verhandlungen gehen weiter.

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Strom aus Windkraft erzeugen - das will das Villacher Unternehmen Carinthia Winds in Metnitz umsetzen. Bis zu 28 Windräder sollen dafür auf der Kuchalm installiert werden. Der Metnitzer Gemeinderat fasste nun den Grundsatzbeschluss, um diese zu genehmigen.
"In der Maximalvariante könnten wir jährlich den Strom produzieren, den durchschnittlich 40.000 Kärntner Haushalte pro Jahr verbrauchen", sagte Projektplaner Werner Feuerabend von Carinthia Winds, der das Projekt bei der letzten Metnitzer Gemeinderatssitzung vorstellte. Wie viele Windräder genehmigt werden, hänge von der Windintensität und der Umweltverträglichkeitsprüfung ab. Demnächst wird auf der Kuchalm ein Windmessmast installiert, der ein Jahr lang die Windintensität messen wird.
Für Feuerabend liegt die Chance für den Windpark bei 80 Prozent. Der Bürgermeister von Metznitz, Anton Engl-Wurzer (ÖVP), sprach sich positiv für das Projekt aus: "Die Gemeinde wäre prozentuell am Stromverkauf beteiligt. Allein diese Einnahmen würden mehrere hunderttausend Euro jährlich betragen." Vizebürgermeister Herbert Gurmann (SPÖ) sieht das Projekt als "große Chance, Wertschöpfung in unserer Region zu generieren". Zustimmung gab es auch von Renate Hartenberger (FPK) und Jürgen Engl (FPÖ).
Verhandlungen laufen
Bei der Maximalvariante (28 Windräder) würden 112 Millionen Euro in die Region fließen. Mit Kelag, dem ÖBB-Bahnnetz, den Stadtwerken Murau und der Steweag stehen vier potenzielle Windstrom-Abnehmer zur Verfügung, Verhandlungen laufen. Zudem würden zehn Arbeitsplätze entstehen. In neun Jahren sollen sich die Windräder, die bis zu 25 Jahre halten, amortisieren.














