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Zuletzt aktualisiert: 10.02.2012 um 17:40 UhrKommentare

Autos im Bezirk sind "verschnupft"

Die Pannenhelfer von ARBÖ und ÖAMTC rücken derzeit im Bezirk doppelt so oft aus wie an normalen Tagen. Die häufigsten Gründe sind schwache Batterien und gefrorener Diesel.

Pannenhelfer müssen aufgrund der niedrigen Temperaturen im Bezirk nun oft Starthilfe geben

Foto © KLZ/KoscherPannenhelfer müssen aufgrund der niedrigen Temperaturen im Bezirk nun oft Starthilfe geben

Winterzeit bedeutet für die Menschen oft Grippezeit, aber auch so manche Autos scheinen "verschnupft" zu sein. Im Bezirk St. Veit rücken bei den derzeitigen niedrigen Temperaturen die Mitarbeiter von ÖAMTC und ARBÖ fast doppelt so oft aus als an herkömmlichen Arbeitstagen.

"In der Regel haben wir momentan 20 bis 30 Einsätze am Tag, montags sind es aber meist 50, da die Leute das Auto über das Wochenende oft stehen lassen und aufgrund der Kälte Starthilfe benötigen", sagt Ronald Eisner, Stützpunktleiter des ÖAMTC St. Veit. Weitere häufige Gründe für die Anforderung der Pannenhelfer sind derzeit auch gefrorener Diesel oder eingefrorenes Scheibenfrostschutzmittel. Wer solche unangenehmen Überraschungen mit dem Auto vermeiden möchte, sollte laut Eisner einen Fließverbesserer in den Dieseltank füllen oder die Autobatterie kostenlos bei einem Stützpunkt prüfen lassen: "Wenn sich das Auto langsam starten lässt, ist das ein Zeichen dafür, dass die Batterie bereits schwächelt."

Prüfen vor Schiurlaub

Vorsichtshalber überprüfen lassen sollte man die Autobatterie auch vor einem Schiurlaub, sagt der ARBÖ-Geschäftsführer von Kärnten Thomas Jank: "Gerade im Schiurlaub lässt man das Auto oft eine Woche stehen. Deshalb sollte man vorher die Batterie überprüfen lassen und das Auto in der Urlaubswoche auch einmal 10 bis 15 Minuten bewegen, um am Abreisetag mit vollbepacktem Auto keine böse Überraschung zu erleben."

Mit einer gut funktionierenden Batterie sollte es laut Jank aber normalerweise kein Problem sein, das Auto eine Woche lang stehen zu lassen.

LISA HOLZFEIND

Tipps für Autofahrer

Starten. Startvorgang nicht länger als fünf bis zehn Sekunden, Dieselauto mehrfach vorglühen.

Batterie. Checken lassen, Flüssigkeitsstand kontrollieren.

Ausrüstung. Frostschutzmittel, Türschloss-Enteiser (nicht im Auto), Eiskratzer, Starterkabel.

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