Aufklärung gegen Mobbing-Gewalt von Schülern
Schulrat-Vize ortet Handlungsbedarf in Schulen.

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"Wir können es uns nicht leisten, Lehrerinnen und Lehrer durch Mobbing zu verlieren", warnt Rudi Altersberger, Vizepräsident des Kärntner Landesschulrats. Gestützt auf Berichte in der Kleinen Zeitung und im ORF sowie eigene Erfahrungen, weist er auf zahlreiche Übergriffe von Schülern gegen Lehrpersonen hin, die angesichts neuer Medien in Schule und Unterricht eine neue Dimension erreicht hätten. Laut Altersberger "machen sich immer mehr Schüler/innen das Provozieren und Filmen von Lehreraktionen zum Spaß und senden es an Gott und die Welt". So versuche man etwa, Pädagogen wütend zu machen und zum Schreien zu bringen.
In diesem Zusammenhang erwähnt Altersberger das Beispiel einer Lehrerin aus St. Veit, die durch einen gefilmten Sturz von einem manipulierten Lehrersessel zum Mobbingopfer gemacht wurde. Aufgrund schmerzhafter Verletzungen befindet sich die 59-Jährige seit dem Vorfall im Mai im Krankenstand und wird mit nächstem Jahr ihre Pension antreten.
Mobbing führe zu Vertrauensverlust und traumatischen Erinnerungen und müsse mit verstärkter Medien- und Ethikerziehung bekämpft werden.













