Die Kleingärtner geben nicht auf
Die Kirche hat Interessenten für das Schrebergarten-Areal in St. Veit, ein Großteil der Pächter kämpft jedoch weiter.

Foto © Phino"Abverkauf" im Schrebergarten. Einige wenige Pächter haben ihre Grundstücke bereits verlassen. Was mit dem Areal in der Völkermarkter Straße passieren wird, ist noch nicht bekannt
Vorangeschritten sind die Bauarbeiten rund um das Umspannwerk St. Veit, wo die Diözese Gurk neue Schrebergärten errichtet. Wie berichtet, wird die Kleingartenanlage in der Völkermarkter Straße, die ebenfalls im Besitz der Kirche ist, aufgelassen und ein Ersatzgrundstück erschlossen. Zum Unmut der Pächter, diese wollen ihre Gärten nicht aufgeben.
Die "Freunde der Schrebergartenanlage Völkermarkter Straße" haben noch nicht resigniert. "Wir hoffen, dass die Kirche noch umschwenkt. Wir möchten so lange bleiben, bis die Kirche eine höherwertige Verwertung hat", sagt Horst Herpe, einer der Pächter. Diese könnte sich abzeichnen. "Es gibt bereits mehrere Interessenten für das Grundstück", sagt Kronawetter. Nähere Details kann Kronawetter noch nicht bekannt geben.
Kaufinteresse
Diese Tatsache beunruhigt die Kleingärtner jedoch nicht. Sie pochen darauf, dass es für das Areal noch keine Widmung gebe. Auch die Pächter zeigen übrigens Interesse, das Grundstück zwecks Fortführung "mit einem angemessenen Preis" zu erwerben. Rund 60 Schrebergärten werden auf dem neu erschlossenen Areal nahe der Bahnstrecke errichtet. Einige sind bereits fertig und bezogen. "Es sind schon fast alle Gärten vergeben", sagt Burkhard Kronawetter, Liegenschaftsreferent der Diözese Gurk. Laut Kronawetter sind es rund 20 Pächter, die umgesiedelt sind, beziehungsweise noch umsiedeln werden, der Rest seien Neuinteressenten. Jene Pächter, die nicht siedeln wollen, dürfen noch bis zum 31. Dezember nächsten Jahres bleiben. So lange läuft der Pachtvertrag.
In der alten Kleingartenanlage hat mittlerweile der "Wildwuchs" eingesetzt. Denn zwischen fünf und sieben Pächter haben ihre Schrebergärten aufgegeben.














