Ein großes Ziel im Visier
Der renommierte Trainer Laszlo Nemeth, der aus Ungarn stammt, ist der neue Trainer des St. Veiter-Schwimmvereins.
ST. VEIT/GLAN. Mit Laszlo Nemeth übernimmt ein weiterer Ungar die Nachwuchs- und Spitzengruppe beim Schwimmverein Donauchemie St. Veit. Die "Mittlere Gruppe" des erfolgreichen Wassersportvereins leitet weiterhin Michael Höfferer, 33 Nachwuchssportler sind derzeit in drei Leistungsgruppen aktiv.
Nemeth (47) mit Trainerausbildung an der Uni Budapest und österreichischer Schwimmtrainerlizenz folgt damit seinem Landsmann Bogat Bognar, der aus persönlichen Gründen die Herzogstadt verlässt. "Mit Nemeth haben wir einen Top-Trainer gewinnen können, der unsere jungen Athletinnen und Athleten noch intensiver an die österreichische Spitze heranführen kann", sagt SV-Obmann Christian Kukla.
Ins Visier nehmen die Verantwortlichen aber auch internationale Ziele: "In zwei Jahren findet die Jugendolympiade statt, da sollten einige von unseren hoch talentierten und äußerst motivierten Mädchen und Burschen dabei sein", sagt Kukla. Nemeth, der bislang Trainer in Steyr und Traun war, kennt natürlich die bisherigen Erfolge seiner jetzigen Schützlinge: "St. Veit hat im österreichischen Schwimmsport im Nachwuchs einen guten Namen, der Klub leistet gute Arbeit", streut er Blumen.
In den nächsten Trainingsmonaten wird Nemeth viel Wert auf Grundlagenausdauer und vor allem die Technik legen. "Dabei werde ich auch eine Unterwasserkamera einsetzen, um die Bewegungsabläufe noch viel besser analysieren zu können!" Sich selbst bezeichnet der Vater von zwei Burschen, von denen der 17-jährige Peter auch Wettkampfschwimmer ist, als "hart und konsequent." GERT KÖSTINGER















