Blumenhotel soll russisch werden
Um das defizitäre Blumenhotel in St. Veit steht es doch schlechter als bisher angenommen. Jetzt sind neue Interessenten aufgetaucht.

Foto © Hautzenberger
. Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF), der 1,6 Millionen Euro Zuschuss gewährt hatte, verlangt laut Vertrag ein positives EGT im heurigen Jahr. Andernfalls muss der Zuschuss zurückgezahlt werden. In diesem Fall müsste die Hypo das Geld überweisen, denn sie hat eine Bankgarantie gegeben. Und die Hypo wiederum könnte dann einen Konkurs des Blumenhotels auslösen. Verzweifelt sucht der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock (SP) daher einen Käufer. Ursprünglich sprach er von Salzburger Interessenten. Jetzt wollen Insider von russischen Investoren wissen, mit denen Mock verhandelt. Dabei handle es sich jedoch nicht um die beiden Russen, die am 27-Mitarbeiter-Hotel bereits eine stille Beteiligung haben. Auch von einem türkischen Hotelbetreiber ist die Rede, der das Hotel für die Russen managen würde.
Keine Staatsbürgerschaft für Russen
Mock widerspricht nicht, sondern sagt: "Ich darf nix sagen, das habe ich schriftlich zugesagt." Und: "Ich bin froh und glücklich, wenn wir überhaupt einen Käufer finden." Dass die "neuen" Russen um eine Staatsbürgerschaft gebeten haben, schließt Mock aus. Kommende Woche sollen die Verhandlungen weitergehen. Vielleicht zahlen ja die neuen Eigentümer einen Teil des KWF-Zuschusses zurück.














