300.000 Euro Schaden in Straßburg
Nach dem Unwetter vom Mittwoch geht das Aufräumen weiter. Die Sachschäden sind enorm.
Am Tag zwei nach dem verheerenden Unwetter im Bezirk St. Veit hat sich die Lage im Raum Marienheim und Langwiesen wieder einigermaßen normalisiert. Die Besitzer der Einfamilienhäuser und Bauernhöfe sind noch damit beschäftigt, ihre Liegenschaften vor dem größten Schmutz zu säubern. Auf den Wiesen und Feldern wird von der bäuerlichen Bevölkerung das viele Treibholz eingesammelt und per Traktor weggeführt.
Baggerfahrer versuchen, die Straßen auch zum letzten Hof im Tal wieder notdürftig befahrbar zu machen. "Gestern am späten Nachmittag konnte die Zufahrt zum letzten Hof in Langwiesen wiederhergestellt werden", sagt Franz Pirolt, Bürgermeister der Stadtgemeinde Straßburg. Laut ersten Vorausberechnungen beziffert das Stadtoberhaupt den entstandenen Schaden auf rund 300.000 Euro. Die Bachbettverbauung wird rund vier Wochen in Anspruch nehmen.
Tonnenschwere Steine
Wie enorm das Ausmaß der Wassermassen war, konnte man an der Mündung des Langwiesenbaches in den Gurkfluss im Stadtgebiet von Straßburg feststellen, hatten doch die tonnenschweren Steine der Langwiesenbach-Verbauung eine Strecke von rund vier Kilometern durch das Tal zurückgelegt. Das Gemeindeoberhaupt von Metnitz, Bürgermeister Anton Engl-Wurzer, hat gestern mit Landesrat Josef Martinz die Schäden der Naturkatastrophe einer genauen Begutachtung unterzogen. Über die Höhe der Schadenssumme konnte er aber noch keine genaue Auskunft geben. "Wichtig ist, dass jetzt wieder alle Liegenschaften in der Gemeinde mit dem Fahrzeug zu erreichen sind", sagt Engl-Wurzer.
Übrigens: Nur im Jahr 1975 waren die Ausmaße des damaligen Unwetters im Metnitztal noch verheerender als am vergangenen Mittwoch. Der Grundtenor beider Kommunalpolitiker ist: Der große Wert der Freiwilligen Feuerwehren im ländlichen Raum muss gerade in diesen Stunden allen in Erinnerung gerufen werden.













