30 neue Job-Einwanderer
Seit der Arbeitsmarkt mit 1. Mai geöffnet wurde, kamen 30 Arbeiter aus dem EU-Osten in den Bezirk. Die große Arbeiter-Welle blieb also aus.
Seit 1. Mai wurde der Arbeitsmarkt für zahlreiche EU-Länder im Osten geöffnet. Menschen aus Slowenien, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Polen, Lettland, Litauen und Estland können dadurch ohne große Hürden in Österreich arbeiten. Auch im Bezirk haben diese Chance einige Arbeitnehmer aus dem Osten genutzt. Die große Welle blieb aber aus.
"Im Mai dürften ersten Schätzungen zufolge etwa 30 neue Arbeitnehmer aus diesen Ländern stammen. Genaue Zahlen gibt es leider noch nicht, mit Ende des Jahres soll aber eine Studie dazu herauskommen", sagt Günter Krassnig, Leiter der Arbeitsmarktservice-Bezirksstelle St. Veit. Derzeit ist auch offen, aus welchen Ländern die 30 Mitarbeiter stammen und in welchen Branchen sie tätig sind.
Grundsätzlich geht man aber davon aus, dass die meisten Arbeitnehmer aus dem benachbarten Slowenien kommen. "Und da sind sicher die grenznahen Bezirke stärker betroffen", sagt Krassnig. Der Ansturm sei vermutlich auch ausgeblieben, da das Lohnniveau in Slowenien nicht deutlich unter jenem von Kärnten liege und somit für die Arbeiter dort kein unmittelbarer Anreiz bestehe, einen Job im Ausland anzunehmen. Andere Bundesländer, wie das Burgenland mit dem Nachbarn Ungarn, seien wesentlich stärker betroffen.
Insgesamt habe es im Bezirk im Mai dieses Jahres einen Anstieg an unselbstständig Beschäftigten gegenüber dem Mai 2010 gegeben, so Krassnig: "Heuer waren es 21.187, also um 226 mehr als im Vorjahr."











