Misstöne nach Jagdhornbläser-Fest
Kritik nach Jagdhornbläser-Veranstaltung in St. Veit. Verpflegung in Hotels teils beanstandet. Mangel an Sitzgelegenheiten sei laut Veranstalter Absicht gewesen, um Gastgärten zu beleben.

Foto © GebeneterRund 600 Jagdhornbläser belebten am Wochenende die Stadt
Rund 600 Jagdhornbläser aus Ungarn, Slowenien, Deutschland und Österreich besuchten am vergangenen Wochenende die Stadt St. Veit (die Kleine Zeitung berichtete). Nach der Veranstaltung, die durch Teilnehmer und hunderte Zuhörer zur Belebung der Stadt beigetragen hat, gibt es aber Misstöne aus den Reihen der Hornisten.
"Es war nicht das, was man sich erwartet. Es war ein bisschen schwach", sagt etwa der Hornmeister einer steirischen Gruppe. Eine Kritik, die an den Organisatoren von Kärntner Jägerschaft und Stadt geübt wurde, waren mangelnde Sitzgelegenheiten auf dem Hauptplatz.
Cheforganisator Josef Monz, stellvertretender Landesjägermeister, erklärt, dass dies gewünscht gewesen sei: "Die Leute sollten die Schanigärten beleben." Und das dürfte geglückt sein. In manchen Lokalen waren abends einzelne Speisen ausverkauft, in anderen musste man aufgrund des Andrangs warten. Dafür hatten die Hornisten Verständnis. Nicht aber für andere Probleme rund um die Verpflegung. Gerüchten zufolge soll man im Blumenhotel für jene Gruppen, die dort länger untergebracht waren, Pizzen bestellt haben. Den Unmut versteht man in der Stadtgemeinde nicht: "Als Verpflegung wurde Übernachtung mit Frühstück vereinbart. Gemäß dieser Vereinbarung wurden die Leistungen erbracht." Und laut Monz habe es während der Veranstaltung "ein tolles Catering" beim Blumenhotel gegeben. Nur ein Problem, das von zwei Gruppen "hausgemacht" gewesen sei, war ihm bekannt: "Zwei Obmänner haben für ihre Mitglieder Bons in bestimmten Lokalen gekauft. Und die Teilnehmer dachten, sie könnten diese überall einlösen." Abgesehen davon, so Monz, habe er bisher nur positive Rückmeldungen erhalten.













