Der Europacupsieger entführte die Punkte
Rottendorf verlor zweite Heimpartie in der Stocksport-Staatsliga gegen Leitersdorf.
LIEBENFELS. Der EV Rottendorf konnte bei seinem zweiten Staatsliga-Heimspiel gegen Leitersdorf (ST) erneut nicht reüssieren, verlor mit 4:6. Dabei war alles für einen Erfolg vorprogrammiert, es herrschte riesiges Zuschauerinteresse - über 250 Fans fanden den Weg in die Liebenfelser Stocksporthalle und wollten die Feldkirchner zum Sieg peitschen.
Trotz toller Stimmung kamen die Tiebelstädter nicht aus den Startlöchern, verloren die erste Partie mit 3:16. Danach gab es zu allem Überdruss noch einen taktischen Fauxpas, das KBW-Team wollte für Siegfried Stranig seinen Bruder Günther einwechseln, doch der Schiri hatte schon angepfiffen, nichts ging mehr. So wurde auch Spiel zwei mit 3:21 abgegeben. Danach erfolgte der Wechsel, doch auch Günther Stranig konnte nicht den Umschwung bringen. Mit 13:13 gab es aber einen Teilerfolg und die Chance auf einen Punkt, sollte man die nächsten zwei Spiele gewinnen.
Die Chance war da, wurde aber nicht genützt und den Steirern genügte ein 9:9 für den endgültigen Sieg. Die abschließende Begegnung war dann nur mehr für die Statistik, das 32:0 nicht mehr als Kosmetik. Einzig Andi Spendier spielte wieder fehlerlos, konnte aber allein der geballten Macht des Europacupsiegers nicht Paroli bieten. "In den ersten beiden Spielen waren wir zu fehleranfällig und danach war es schon schwierig, das Spiel noch zu drehen", so seine Analyse.
K. GEBENETTER Tabelle: 1. Peuerbach 4, 2. Weierfing 4, 3. Leitersdorf 4, 4. Rottendorf 0 .















