30er-Zone wird jetzt neu geprüft
Althofens Verkehrsreferentin Warmuth holt Experten in Moorweg.
Eine neue Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Stundenkilometern (km/h) im Althofener Moorweg sorgte für Unmut unter Anrainern und Mitarbeitern des Humanomed Zentrums (die Kleine Zeitung berichtete). Jetzt will die Althofener Verkehrsreferentin Wilma Warmuth (FPK), deren Fraktion gegen die Neuregelung war, Experten zurate ziehen.
"Ich kann den Ärger über die Verordnung bestens nachvollziehen. Der von den Freiheitlichen vorgeschlagene Kompromiss einer 40km/h-Beschränkung wurde mit den Stimmen von ,Liste für Alle' und der drei fraktionslosen Gemeinderäte niedergestimmt", so Warmuth.
Sie hat bereits beim Land um das Entsenden eines Amtssachverständigen angesucht. Dieser unabhängige Experte soll dann ein verkehrstechnisches Gutachten über den Moorweg erstellen. Denn die Geschwindigkeitsbeschränkung solle künftig den Sicherheitsstandards ebenso entsprechen wie den Bedürfnissen der Humanomed-Mitarbeiter und -Gäste sowie der Anrainer, sagt Warmuth: "Danach sollten wir in der Stadtgemeinde die bestehende 30km/h-Regelung außer Kraft setzen, zumal diese auch in Strafverfahren bei Geschwindigkeitsübertretungen beeinsprucht werden könnte."











