Löchrige Straßen als große Gefahr
Frauenstein: Kinder fielen in Bach, weil Weg desolat und unbeleuchtet ist. Probleme auch in Zosen.
Unmut regt sich in Frauenstein. Im Schlösserweg fehlt die Straßenbeleuchtung, die Straße ist desolat. "Schulkinder, die den Weg frühmorgens in der Dunkelheit nutzen, haben Angst. Neben der Straße fließt ein Bach. Es sind schon Kinder reingefallen", sagt Bürger Karl Mock.
Das bestätigt eine Schülerin (15), die den Weg benützt: "Man muss sehr aufpassen. Eine Freundin von mir ist im vergangenen Jahr in den Bach gefallen. Sie ist in ein Loch getreten und gestolpert." Die Errichtung einer Straßenbeleuchtung hat Bürgermeister Karl Berger auf seiner "To-do-Liste": "Die Beschwerde ist berechtigt. Wir müssen schauen, wie viel Geld wir heuer vom Land bekommen. Aber für eine neue Asphaltdecke fehlt sicher das Geld." Dass Leute in den Bach gefallen sind, war ihm unbekannt.
Bauzeit von zehn Jahren
Problematisch für Pendler und Schulkinder ist die Situation auch in Zosen bei Hüttenberg. Dort ist die rund 2,5 Kilometer lange Straße teilweise eingebrochen, an manchen Stellen gibt es so viele zentimetertiefe Schlaglöcher, dass ein Ausweichen unmöglich ist. "In den vergangenen Jahren wurden Schlaglöcher ausgebessert, heuer nicht", sagt Zeitungsausträgerin Marion Hochwimmer-Bröckl. Auch Gemeinderat Hermann Pirolt (ÖVP) aus Zosen kritisiert das. Bürgermeister Josef Ofner versichert, dass auch heuer ausgebessert werde. Eine Generalsanierung samt Entwässerung ist ab 2012 von Land und Gemeinde geplant. Das Projekt soll bis zu zehn Jahre dauern.














