Olympia 2014 ist für Sabine ein Ziel
Eine erfolgreiche Saison hat die Snowboarderin Sabine Schöffmann hinter sich.
ST. VEIT/GLAN. Vier Medaillen hat Sabine Schöffmann bislang bei Juniorenweltmeisterschaften geholt. Dass es diesmal "nur" für Bronze reichte, war für die Stamser Schigymnasiastin keine Überraschung. "Ich bin meine erste Saison im Weltcup gefahren. Dadurch hatte ich einfach weniger Rennen, weil ich zu wenig oft unter die Top 16 gekommen bin. Da leidet auch das Selbstbewusstsein", sag Schöffmann.
Doch der Speed passt, das konnte die Snowboarderin mehrmals beweisen. Bei ihren zwei Europacupstarts holte sie jeweils zweite Plätze, auch ein achter Rang im Weltcup steht auf Schöffmanns Habenseite. Jetzt, nach Ende der Rennsaison ist für Sabine kein Durchatmen angesagt. Im Juni und Juli steht die Matura am Schigymnasium in Stams an. Danach geht die Vorbereitung für große Ziele los. "Ich bin auch nächste Saison fix im A-Kader", sagt das hübsche Girl, das im ÖSV-Team von Coach Felix Stadler betreut wird. Weil in der kommenden Saison keine Großereignisse anstehen, will die ESV St. Veit-Athletin sich weiter im Weltcup etablieren, ihre Präsenz unter den Besten Acht bei den Rennen erhöhen und Punkte sammeln.
Weil bei den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 der Riesentorlauf der Snowboarder olympisch wird, ist eine Qualifikation für Russland ein Ziel, das die Ehrgeizige ins Auge gefasst hat. Die 18-jährige St. Georgenerin hat jedoch alle Zeit der Welt. Mit bereits vier gefahrenen Saisonen im Welt- und Europacup gewinnt sie jährlich an Routine. Bei Olympia ist sie erst 21, da ist noch Zeit für viele Qualifikationen, Claudia Riegler (37) lebt es im eigenen ÖSV-Team ja vor.
Riegler hängt noch eine Saison an, die Jüngsten im Team sind Schöffmann (18) und Landsfrau Ina Meschik (20), sie sind gemeinsam gerade ein Jahr älter als die Teamleaderin, sind die Zukunft in der Mannschaft. PHILIPP NOVAK















