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    Zuletzt aktualisiert: 26.03.2011 um 20:16 UhrKommentare

    Stadt zieht bei Stromfressern den Stecker

    Kelag und Stadtgemeinde St. Veit nehmen Stromverbrauch in öffentlichen Gebäuden unter die Lupe. In Therapiezentrum, Hallenbad und bei Feuerwehr wurde Heizung bereits auf Fernwärme umgestellt.

    Rund 80.000 Euro erspart sich die Stadt St. Veit in Zukunft jährlich an Stromkosten in Hallenbad und Therapiezentrum. Das entspricht etwa 30 Prozent der gesamten Stromkosten, die auf diese Gebäude entfallen.

    Der Grund: Dort wurde um rund 300.000 Euro die Heizung von Strom auf Fernwärme umgestellt. Das ist das erste Ergebnis eines Monitorings, das die Stadt gemeinsam mit der Kelag durchführt. "Wir haben in den vergangenen vier Monaten gemeinsam mit den Energieberatern der Kelag ein Konzept erarbeitet, das aufzeigt, wo man Strom einsparen kann", sagt Bürgermeister Gerhard Mock. Maßnahmen, die man sofort umsetzen konnte, hat man bereits realisiert. So wurde neben der Heizung im Hallenbad und Therapiezentrum auch jene in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit auf Fernwärme umgerüstet.

    Im Rathaus wird ebenfalls mit Strom geheizt. Dort wäre aber eine Umrüstung durch die dicken Betonwände so teuer, dass es sich nicht rechnen würde, so Mock: "Das käme dem Steuerzahler teurer, als weiter mit Strom zu heizen." Heizkosten will man künftig aber auch dort einsparen, indem man auf Regelungstechnik umstellt. Das heißt, man bringt zum Beispiel im Außenbereich Sensoren an, die dann die Heizleistung auf die aktuellen Temperaturen anpassen. Auch ein automatischer Nacht- und Wochenendbetrieb der Heizung ist geplant.

    Von Schulen bis Laternen

    "Wie hoch die Ersparnis wirklich ist, werden wir natürlich erst zu Jahresende wissen. Aber die Energieberater prognostizieren eine Ersparnis von rund einem Drittel an Heizkosten", so der Bürgermeister.

    Damit ist das Projekt aber nicht abgeschlossen. Nun sollen auch alle Kindergärten und Volksschulen der Stadt auf ihre Energieeffizienz hin überprüft werden. Denn auch diese Gebäude werden zum Teil mit Strom beheizt. Und ein weiterer Bereich, in dem man sich Einsparungen erhofft, ist die Straßenbeleuchtung.

    In der Prüfungsphase

    Derzeit gibt es in der Stadt St. Veit rund 2600 sogenannte Lichtpunkte, die zur nächtlichen Beleuchtung dienen. "Nun wird geprüft, welche Alternativen man zum Beispiel bei den Beleuchtungskörpern hätte", sagt Mock. Ein Auslöser für das Monitoring war der Verkauf des Stromdeputates der Stadt im Vorjahr.

    Damit konnte man zwar 5,5 Millionen Euro lukrieren, dadurch entfiel aber auch der "Sonderpreis" für Strom. Denn seit den 1950er-Jahren zahlte man in St. Veit dafür nur die Hälfte. Hinzu kommt, dass die Stadtgemeinde auch beim Projekt Sonnenstadt eng mit der Kelag kooperiert.

    KARIN HAUTZENBERGER

    STADT UNTER STROM

    Monitoring. Nach dem Verkauf des Stromdeputates um 5,5 Millionen Euro im Vorjahr startete die Stadt St. Veit gemeinsam mit Energieberatern der Kelag ein Monitoring. Der Stromverbrauch in öffentlichen Gebäuden und Anlagen, wie Straßenlaternen, wurde überprüft. Gemeinsam suchte man Einsparungsmöglichkeiten. Das Projekt läuft nach wie vor

    Realisiert. Bereits umgesetzt ist die Umrüstung von Strom- auf Fernwärmeheizung in Hallenbad, Therapiezentrum und bei der Feuerwehr

    Geplant. Moderne Regelungstechnik in Stromheizung im Rathaus, alternative Beleuchtungsform bei Straßenlaternen, Umrüstung der Heizungen in anderen öffentlichen Gebäuden, wie Schulen oder Kindergärten

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