"Eine Enttäuschung ist da"
EHC-Althofen-Präsident Helwig Marktl (56) über die Zukunft und ein mögliches Comeback des Obmanns Karl Weitensfelder.
D er EHC-Althofen blieb in der CHL hinter den Erwartungen: Letzter im Grunddurchgang, nur drei Siege in 16 Spielen, ist der Präsident enttäuscht?
HELWIG MARKTL: Ja, eine gewisse Enttäuschung kann ich nicht verbergen. Aber das schlechte Abschneiden hat natürlich seine Ursachen. Bis zum letzten Sommer ist die Mannschaft gestanden, dann haben uns vier wichtige Spieler in Richtung Meister Tarco verlassen. Wir haben reagiert und mit unseren jungen Spielern den Kader aufgefüllt.
Das kann aber nicht die einzige Ursache gewesen sein?
MARKTL: Nein, dann hat auch noch der Verletzungsteufel unbarmherzig zugeschlagen. Einige von den übrig gebliebenen Spielmachern sind verletzungsbedingt ausgefallen, die eigentlich unseren ambitionierten Nachwuchs in der Meisterschaft hätten führen sollen. Die Abwärtsspirale begann sich zu drehen und konnte nicht mehr gestoppt werden.
Wie geht der Verein in die Zukunft?
MARKTL: Die Kampfmannschaft sollte unverändert bleiben, wir werden noch mehr junge, einheimische Spieler einbauen und nach zwei Jahren Lernphase wollen wir wieder unter den Top Vier sein. Trainer Peter Rozmann steht nicht zur Diskussion, er wird bleiben. Die Nachwuchsarbeit funktioniert gut, unsere U13- und U14-Mannschaften stehen beide im heurigen Meisterschaftsfinale.
Zwischen U15 und U23 gibt's keine Meisterschaft?
MARKTL: Sinnvoll wäre es, wenn der Verband einen U20-Bewerb installieren könnte, dann wäre der Sprung nicht so groß.
Gerüchten zufolge soll Ex-Obmann Karl Weitensfelder wieder in den Ring steigen.
MARKTL: Der Klub will ihn wieder haben, ich kann derzeit aber noch nicht bestätigen, in welcher Weise Karl wieder einsteigt.
INTERVIEW: G KÖSTINGER















