Gefährliche Probefahrt
St. Veiter (19) wollte seinen Jeep auf gesperrter Straße testen, aber das Fahrzeug fing Feuer. Feuerwehrmann wurde bei Einsatz verletzt.

Foto © FF/St. Veit
Eine gefährliche Probefahrt mit seinem neuen Auto unternahm ein junger St. Veiter Montagabend. Ob der Geländewagen seinem Namen wirklich gerecht wird, wollte der 19-jährige Mechaniker auf einem Güterweg zwischen St. Veit und St. Georgen am Längsee testen. Doch das Fahrzeug blieb hängen und ging in Flammen auf.
Eigentlich ist der Straßenabschnitt auf der Schwag nur für landwirtschaftliche Fahrzeuge gedacht und im Winter ist der Weg überhaupt gesperrt. "Als wir zum Einsatz gerufen wurden, fuhren wir erst vorbei, weil wir dachten, dass das dort nicht sein kann", sagt Josef Kropiunig, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit. Um mit ihren Fahrzeugen überhaupt zum Einsatzort zu gelangen, mussten die Kameraden erst den Weg freischlägern - schließlich wollte man nicht riskieren, dass die vier Einsatzfahrzeuge so schnell verschrottet werden müssen wie der Jeep des Mechanikers.
Ein Fußtrupp wurde vorausgeschickt. Als die Kameraden dort ankamen, stand das Auto in Vollbrand. "Mit Wasser bekamen wir das Feuer nicht in den Griff. Also mussten wir mit Schaum löschen", so der Kommandant. Das Fahrzeug brannte völlig aus.
Ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Bäume konnte verhindert werden. Beim Einsatz kam jedoch ein St. Veiter Feuerwehrmann in unwegsamem Gelände zu Sturz und verletzte sich dabei am Bein schwer. Kropiunig: "Er musste in Krankenstand gehen."













