Gewehr fiel um: Schuss traf Haus
Ein vermeintlicher Anschlag Mittwochnacht auf ein Zweifamilienwohnhaus in Brück entpuppt sich als Unfall. Der Schütze soll sich bei der Familie bereits entschuldigt haben.

Foto © WEICHSELBRAUN Thomas Koschier beim Einschussloch
"Wir sind alle heilfroh, dass die Sache geklärt ist", sagt Wohnungsbesitzer Thomas Koschier. "Jetzt brauchen wir keine Angst mehr zu haben. Dass jemand bewusst auf uns geschossen hat, haben wir uns ohnehin nie vorstellen können."
Wie berichtet, wurde Mittwoch um 2 Uhr nachts eine Wohnung in einem Zweifamilienwohnhaus in Brückl "beschossen". Das Projektil aus einem Kleinkalibergewehr durchschlug den Rollladen und die Doppelverglasung eines Fensters, wurde durch den Vorhang zwar gebremst, traf aber trotzdem noch den großen Wohnzimmerkasten.
Der vermeintliche Schuss-Anschlag hat sich jetzt als Unfall herausgestellt. Einem Jäger war bei der Kirche das Gewehr umgefallen. Ein Schuss löste sich, das Projektil prallte dann offenbar am Straßenasphalt neben dem Wohnhaus ab, wurde zum Querschläger und durchschlug in der Folge das Fenster. Der Schütze soll sich bei der Familie bereits entschuldigt haben.
Bei der Polizei ist man vorsichtig. Oberst Gottlieb Türk, Leiter des Landeskriminalamtes: "Ich kann bestätigen, dass es Hinweise auf einen Verdächtigen gibt. Derzeit ist noch nichts geklärt. Möglich ist immer noch alles." Die Teile des sichergestellten Projektils werden noch genau untersucht.












