Hüttenberg fällt tiefer ins Minus
Weitensfeld, Glödnitz, Deutsch-Griffen, Gurk und Hüttenberg sind auch in diesem Jahr Abgangsgemeinden. Alle, außer Hüttenberg, konnten ihre Lage verbessern.
Das Jahr 2011 bringt vielen St. Veiter Gemeinden einen finanziellen Aufschwung. Wie berichtet, hat sich die Zahl der Abgangsgemeinden von 13 auf fünf reduziert. Hüttenberg, Weitensfeld, Deutsch-Griffen, Glödnitz und Gurk befinden sich auch heuer in den roten Zahlen.
Am schlimmsten hat es Hüttenberg erwischt. In der Görtschitztaler Gemeinde hat sich der Abgang von 291.000 auf 297.000 Euro erhöht. Damit ist die Kommune trauriger Spitzenreiter im Bezirk. "Wir haben sehr hohe Strukturkosten - vor allem im Personalbereich", sagt Bürgermeister Josef Ofner. Auch die Erhaltung der Museumsanlagen schlagen sich darin nieder. Hinzu kommt: "Im Pflegebereich haben wir für das Jahr 2009 eine Nachzahlung von 32.000 Euro bekommen", sagt das Gemeindeoberhaupt.
"Nicht totsparen"
Von 370.000 auf 274.000 Euro hat sich das Minus in Weitensfeld reduziert. Mehreinnahmen bei den Ertragsanteilen und Einsparungen quer durch das Budget seien dafür verantwortlich. "Die Situation ist weiterhin angespannt", sagt Bürgermeister Franz Sabitzer. Er fügt aber auch hinzu: "Totsparen werden wir uns nicht."
Zwischen 170.000 und 180.000 Euro beträgt der Abgang in Deutsch-Griffen (2010: 249.000 Euro). "Wir sind flächenmäßig eine große Gemeinde, aber dünn besiedelt. Die Ertragsanteile sind bei uns nicht so groß", sagt Bürgermeister Hans Prodinger. In der Gurktaler Gemeinde wartet man den Zuschuss aus dem Bedarfszuweisungstopf ab. Prodinger: "Erst dann können wir sagen, wie das Jahr wird." Halbiert wurde der Abgang in der Nachbargemeinde Glödnitz. 120.000 Euro macht dieser heuer aus. "Drastische Sparmaßnahmen haben das möglich gemacht", sagt Bürgermeister Johann Fugger. Die Ausblicke für dieses Jahr? Kann der Gürtel noch enger geschnallt werden? "Mit gutem Willen ist noch ein bisschen was drin. Man soll sich aber auch nicht totsparen", sagt Fugger.
"Wir hatten noch kein Budgetgespräch. Es wird wohl wieder ein Abgang werden", sagt der Gurker Bürgermeister Siegfried Kampl. Laut Informationen aus dem Büro von Landesrat Martinz stehe Gurk aber mit einem Abgang von 261.000 Euro zu Buche. 2010 waren es noch 335.000 Euro.














