Neues Gutachten im Fall Schratter
In der Causa Schratter soll ein neues Gutachten Licht in die Sache bringen: Ende ungewiss.

Foto © KanatschnigSeit 2009 herrscht in Hüttenberg zwischen Ofner und Schratter dicke Luft
Seit über einem Jahr ist der ehemalige Bürgermeister von Hüttenberg, Rudolf Schratter, nun als Bediensteter der Gemeinde suspendiert. Während Bürgermeister Josef Ofner, der den Fall rund um angebliche Ungereimtheiten im Betrieb des Museums und anderer Punkte (siehe Infobox) ins Rollen gebracht hat, nichts dazu sagen möchte, gibt es von der Staatsanwaltschaft Auskunft.
"Es ist ein Sachverständigen-Gutachten in Auftrag gegeben worden. Dieses liegt noch nicht vor", heißt es von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt. Wann es zu einem Ende der Ermittlungen in der "Causa Schratter" und einem abschließenden Ergebnis kommen wird, sei derzeit noch nicht absehbar.
"Unangenehme Situation"
Laut Rudolf Schratter soll eben dieses neue Gutachten Licht in die Sache bringen. "Die Situation ist nicht angenehm", sagt Schratter, zumal er nun schon seit über einem Jahr suspendiert ist. Wie lange kann es noch dauern? "Mein Rechtsanwalt meint, dass es bald zu einem Ergebnis kommen müsste", sagt Schratter. Möglich sind drei Varianten:
3 Alle Vorwürfe werden zurückgewiesen. In diesem Falle würde Schratter wieder in der Gemeinde in einer adäquaten Position Arbeit finden müssen.
3 Es kommt zu einem Gerichtsverfahren, da die Staatsanwaltschaft der Meinung ist, dass man gewisse Tatbestände prüfen muss.
3 Die Staatsanwaltschaft ist gleich der Meinung, dass es strafrechtlich relevante Vergehen gibt. Auch in diesem Fall kommt es zu einem Verfahren.
Die Disziplinarkommission wird in jedem Fall erst nach diesen drei Varianten über Schratters berufliche Zukunft entscheiden. Ex-Bürgermeister Schratter selbst ist von seiner Unschuld überzeugt: "Ich wüsste nicht, was ich mir vorzuwerfen habe."
Features
Der Fall Schratter
September 2009. Zwei Fälle, die noch in die Amtszeit von Altbürgermeister Rudolf Schratter fallen, bringt die Gemeindeaufsichtsbehörde bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige.
Vorwürfe. Es geht um gestiegene Kosten im Zusammenhang mit der Errichtung des zweiten Tagausganges in Knappenberg sowie anderer Punkte.
Schratter. Der Ex-Bürgermeister selbst hofft, dass es bald zu einem Ergebnis kommt. Immerhin prüft die Staatsanwaltschaft schon mehr als ein Jahr.














