Ragger zahlt, wenn von St. Veit Antrag vorliegt
Jugendzentrum St. Veit: Grüne fordern Ragger zum Handeln auf, dieser schiebt Ball Mock zu.
ST. VEIT, KLAGENFURT. Noch immer gibt es in St. Veit kein Jugendzentrum. Den Grünen-Kärnten und dem St. Veiter Grün-Gemeinderat Klaus Knafl stoßt diese Situation sauer auf.
Daher haben sie jetzt im Kärntner Landtag FPK-Landesrat Christian Ragger aufgefordert zu handeln. "Während die FPK Bürgermeister Gerhard Mock die Schuld gibt, verweist dieser auf die fehlende Freigabe der finanziellen Mittel durch Landesrat Ragger. Die St. Veiter Jugendlichen dürfen nicht länger unter dieser sinnlosen Diskussion leiden", sagt Gemeinderat Knafl.
Der Landessprecher der Kärntner Grünen, Rolf Holub, sieht Handlungsbedarf: "St. Veit ist die einzige Bezirksstadt Kärntens ohne Jugendzentrum und offensichtlich sind wir Grünen die einzigen, die das wirklich ändern wollen." Ragger sieht das Ganze eher entspannt: "Ich halte nichts zurück. Es liegt nur kein Antrag der Stadt St. Veit vor. Und ohne Antrag kann es kein Geld geben." Das Land, so versichert Ragger, wird aber, wenn die Stadt St. Veit Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, die Kosten für zwei Streetworker übernehmen. Ragger sagt aber ausdrücklich, dass man dieses Geld auch für das Jugendzentrum-Personal verwenden darf. SPÖ-Bürgermeister Gerhard Mock war nicht erreichbar.
ANDREAS KANATSCHNIG














