Alk-Fahrer "punkten" oft
Die Zahl der Führerschein-Vormerkdelikte im Bezirk St. Veit ist seit 2007 konstant: 150 sind es circa jährlich. Negativer Spitzenreiter: Alk-Fahrer.

Foto © Kleine ZeitungWenn die Autofahrer punkten, dann meist mit Alkohol: 150 Vormerkungen sind es insgesamt pro Jahr
Aus Fehlern sollte man lernen. Im Straßenverkehr dürfte diese Weisheit im Bezirk St. Veit nicht gerade fruchten. Denn: Das Führerschein-Vormerksystem zeigt, dass sich Herr und Frau St. Veiter in den vergangenen drei Jahren konstant nicht an die Spielregeln hielten.
"Pro Jahr verzeichneten wir rund 150 Vormerkungen", sagt Walter Schlintl, Referent für Verkehr und Einsatz im Bezirkspolizeikommando St. Veit. Spitzenreiter bei den Vormerkdelikten ist das Fahren unter Alkoholeinfluss. Sprich die Minderalkoholisierung zwischen 0,5 und 0,8 Promille. "Auf Platz zwei rangiert die mangelhafte Kindersicherung", sagt Schlintl. Eine Vormerkung kassiert, wer keinen Kindersitz oder Sitzpolster verwendet oder wenn der Sicherheitsgurt beim Kind falsch angelegt ist. Ebenfalls im vorderen Drittel zu finden ist im Ranking das Lenken eines Kraftfahrzeuges mit schweren Mängeln oder mit nicht gesicherter Ladung.
Von Jänner bis August 2010 wurden insgesamt 82 Vormerkungen gemacht. Mit dieser Zahl zeichnet sich zum jetzigen Zeitpunkt eine geringfügige Verbesserung ab. Doch, wie heißt es so schön: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Ziel des Vormerksystems ist, die "Zahl der Hochrisikolenker und Wiederholungstäter im Straßenverkehr drastisch zu verringern". Vorbildlicher sind die Feldkirchner: Die reduzierten die Vormerkungen von 142 auf "nur" 86.












