Daumendrücken für Frankreichs Team
Marie-Claude Buisson verfolgt das Abschneiden ihrer Franzosen bei der WM ganz genau.
A ls Fußballfan verfolgt Marie-Claude Buisson aus St. Veit natürlich die Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Vorwiegend schaut sie Länderspiele, WM-Turniere oder Champions-League-Matches. "Ich finde Fußball spannend und werde mir die Spiele der WM gemütlich zu Hause anschauen", sagt Buisson. Obwohl die Franzosen bisher eher mit einer schlechten Leistung auftraten - 0:0 gegen Südafrika und 0:2 Niederlage gegen Mexiko - drückt die Professorin für Französisch und Sport an der HLW St. Veit ihrer "Equipe Tricolore" trotzdem weiter die Daumen. Aufgewachsen ist sie in der Stadt Grenoble im Südosten Frankreichs.
Durch das Deutsch-Studium kam sie nach Graz, wo sie als Assistentin an einer Schule Praxis sammelte. Zurück in Frankreich, waren die Berufsaussichten nicht sehr gut. "Daher beschloss ich nach Österreich, nach Graz, zurückzukehren. Dort studierte ich dann Französisch und Sport", sagt Buisson. Aus dem Provisorium wurde eine endgültige Lösung, denn 1987 kam sie in die Herzogstadt. Im Sommer und zu Ostern reist die dreifache Mutter mit ihrer Familie in ihre alte Heimat, nach Frankreich. An Kärnten und an St. Veit schätzt sie die Landschaft und die sehr hohe Lebensqualität. "Und wenn ich auf der Alm bin, habe ich immer das Gefühl der Weite", sagt Buisson. Im Finale tippt sie auf die Paarung der beiden Weltmeister, Argentinien gegen Italien. Favorit ist für die fußballbegeisterte St. Veiterin aber Argentinien: "Die haben meiner Meinung nach hervorragende Fußballer und ich bin ein Anhänger von Lionel Messi." HARALD HIRSCHL












