Ihr Fußballherz schlägt für Hellas
Die Griechen Dimitrios Sefgadetsaki und Dimitrios Tsiokas stehen hinter ihrem Land.

Foto © HirschlSefgadetsaki und Tsiokas (von links) mit Griechenlands Fahne
Wenn heute um 16 Uhr Griechenland sein zweites Spiel im Rahmen der Weltmeisterschaft in Südafrika absolviert - Gegner sind die "Super Eagles" aus Nigeria - dann werden die beiden Griechen Dimitrios Sefgadetsaki und Dimitrios Tsiokas gespannt und mit einer griechischen Fahne ausgerüstet, ihrem Team die Daumen drücken. "Gegen Nigeria werden wir ein Unentschieden erreichen. Das erste Spiel haben wir gegen Südkorea verloren. Ich glaube, dass wir aber leider nicht ins Achtelfinale kommen werden, da wir viele alte Spieler haben", sagt Sefgadetsaki, Chef der Taverne "Santorini" in St. Veit. Wenn es die Zeit erlaubt, werden er und sein Freund Tsioka - er ist Kellner im "Santorini" - so viele Spiele wie möglich vor dem Fernseher mitverfolgen. Die Mannschaft von Teamchef Otto Rehagel spielt nächsten Dienstag noch gegen Weltmeister Argentinien.
Bereits 1997 ist Sefgadetsaki wegen der Arbeit nach Kärnten gekommen, 2003 nach St. Veit, wo er seine bekannte Taverne eröffnete und nun mit seiner Familie lebt. Anfangs wollte er nur ein Jahr bleiben, mittlerweile sind daraus schon 13 geworden. Er stammt aus der Stadt Karditsa am griechischen Festland. Tsiokas, der aus der Stadt Larissa kommt, zog es vor drei Jahren nach St. Veit. Er kickte einst bei Union Berlin, die aktuell in der zweiten deutschen Bundesliga spielt. "Wir genießen in Kärnten und in St. Veit die Landschaft und die Mentalität der Menschen", so Sefgadetsaki. Bleibt noch die Frage, wer Weltmeister wird? "Ich tippe auf Holland", so Tsiokas. Sein Chef legt sich auf Spanien gegen Deutschland als Finalpaarung fest. HARALD HIRSCHL













