Blumenhotel: Verkauf steht im Raum
Hypo verkauft 3-Millionen-Beteiligung am St. Veiter Hotel. Stadt überlegt, die Anteile zu kaufen. Aber auch ein Komplettverkauf ist möglich.
Auch das Blumenhotel St. Veit ist jetzt von den Geschehnissen rund um die schwer angeschlagene Hypo-Bank betroffen. Denn die Kärntner Holding Beteiligungs AG (KHBAG) der Hypo will ihre touristischen Besitzungen verkaufen. Darunter befindet sich auch ein Anteil von drei Millionen Euro am Blumenhotel St. Veit.
Für die Stadtgemeinde, genauer die Holding St. Veit, ergeben sich mehrere Möglichkeiten. "Wir sind mit der KHBAG auch in Verhandlung über einen Kauf der Anteile", sagt Bürgermeister Gerhard Mock. Natürlich um einen verminderten Betrag: Mock rechnet mit einem Preis von rund einem Drittel, also einer Million.
Auch Verkauf möglich
"Wenn die Hypo alles an einen Bieter verkauft, ist auch das Blumenhotel dabei", sagt Mock. Dann könnte es passieren, dass der neue Besitzer nicht nur die Beteiligung kauft, sondern das gesamte Hotel. Dafür wäre ein Kredit von 4,4 Millionen Euro - ebenfalls bei der Hypo - zu übernehmen. Weitere zwei Millionen für das Hotel wurden von stillen Beteiligten (Alexey B. und Artem B. aus Russland) aufgebracht. Für Mock stellt sich natürlich die Frage, ob der neue Besitzer der KHBAG-Anteile auch ein Interesse haben wird, das Hotel zu betreiben. Für einen Verkauf des Hotels an den möglichen zukünftigen Besitzer der KHBAG-Anteile wäre ein Beschluss des Aufsichtsrates der St. Veit Holding notwendig. "Aber jetzt muss man abwarten, was die Hypo macht. Verkauft sie nur einzelne Filetstücke oder alles", sagt Mock.












