Podestplatz für SV St. Veit
Eine erfolgreiche Schachsaison geht für den SV St. Veit zu Ende. Feldkirchen konnte sich in der Unterliga mit Rang sieben halten.
ST. VEIT/GLAN. Den Meistertitel in der 2. Bundesliga und der Bezirksliga Mitte hatten St. Veits Brettartisten schon in der Tasche - am Finaltag schaffte die Knapp/Brescak-Truppe mit einem 5:3-Kraftakt über Finkenstein auch noch den Sprung mit Rang drei aufs kleinste Ligapodest.
Die Kulisse mit 192 Schachsportlern im Volkshaus Villach war Ansporn für Franz Hölzl, der sich am Spitzenbrett seinen ersten Sieg im fünften Spiel abholte. Zudem warteten Friedrich Knapp und "Bank" Leon Mazi mit ihren Einzeltaten auf, sodass Rivale Feffernitz (3:5-Verlust gegen Lienz) damit überholt werden konnte. Für den neuen Vereinspräsidenten Horst "Jimmy" Scheriau war das ein schönes Einstandsgeschenk.
Der Titel wanderte nach Maria Saal, SSZ/Magistrat muss zusammen mit Spittal absteigen. Feldkirchen ging ziemlich respektlos in das Duell mit Bad Eisenkappel, dem bislang Zweiten. Das äußerte sich auch in einer Kampfansage von Karl Lang, der zufällig angesprochen auf seinen Gegner Christian Helmreich, der bis dahin ungeschlagen als Nr. 2 der Punkteliste aufschien, meinte: "Wer ist dieser Christian Helmreich? Er muss sich vor mir fürchten!" Und bald danach auch gegen ihn überzeugend triumphieren konnte. Das reichte immerhin mit sechs weiteren Remis zum 4:4-Endstand, weil das Spiel von Philipp Kulterer mit einem Verlust endete. Eisenkappel sicherte sich damit den Ligaaufstieg zusammen mit Maria Saal, glitt so wie Feldkirchen allerdings auch um einen Platz zurück. Was aber für beide definitiv kein Beinbruch war.
Abschlusstabelle, Liga:
1. SK Kl. Zeitung Mpö Maria Saal 56,5, 2. SC Klagenfurter 52, 3. SV St. Veit/Glan 48,5, 4. SV Rapid Feffernitz 47,5, 5. Schachmaty Ruden 47, 6. PSV/Post Klagenfurt 45, 7. Lienz 44 (16), 8. SG Wolfsberg 44 (13) 9. Finkenstein 43,5 10. Paternion 37, Absteiger: 11.SG SSZ-Magistrat 36, 12. SG Spittal 27.
Unterliga:
1. Admira Villach 56, 2.Maria Saal 52 (24), 3. Bad Eisenkappel 52 (23), 4. Schachfreunde Villach 50,5, 5. Hermagor 47 (21), 6. SK Suetschach Feistritz 47 (18), 7. Feldkirchen 46,5, 8. Finkenstein 39,5. 9. SC Die Klagenfurter 38,5, Absteiger: 10. SV Askö Moosburg 36, 11. BSG Raiffeisen Klagenfurt 33,5, 12. SK Feistritz Paternion 29,5.















