Burgkultur hat die Schallmauer durchbrochen
Mehr als 50.000 Besucher holte der Verein Burgkultur nach St. Veit, 6000 sollen heuer hinzukommen. Morgen Saisonauftakt mit "Nim Sofyan".
Eric Burdon, Jan Garbarek, Al di Meola, Roger Chapman, Jack Bruce, Trilok Gurtu, Rebekka Bakken. Was in den letzten Jahren an Musik-Stars über die Bretter der Burgkultur wanderte, lässt keine Wünsche übrig.
Morgen startet der Verein mit der Gruppe "Nim Sofyan" in das heurige Jahr. Und es wird ein gutes Jahr werden: Jeff Beck (9. Juli) und "Fleetwood Mac"-Legende Peter Green (11. September) sind nur zwei der Stars, die heuer ihr musikalischer Weg nach St. Veit führt.
Belebung für die Stadt
Der Verein bringt aber nicht nur Musik nach St. Veit: Nebenbei ist der Verein, dessen Obmann seit 2004 Mike Lang ist, auch eine Belebung für die Stadt. "50.000 Besucher werden wir in den vergangenen elf Jahren schon bewegt haben", sagt Lang. Und die Besucher kommen mittlerweile aus aller Herren Länder: Für das Jeff Beck-Konzert läuft der Kartenvorverkauf schon gut an. Karten wurden auch schon in das umliegende Ausland wie Slowenien verkauft.
Im vergangenen Jahr waren es ungefähr 6000 Besucher, die der Verein Burgkultur begrüßen konnte, annähernd so viele sollen es auch heuer werden. Dennoch sollen die Konzerte auch in Zukunft in der Herzogburg stattfinden. "Aus der Burg wollen wir nicht raus. Allein schon wegen der Namensgebung des Vereines nicht", sagt Lang. Und natürlich, vergisst er nicht hinzuzufügen, ist die Herzogburg einer der schönsten Veranstaltungsorte überhaupt.
50.000 Besucher
50.000 Besucher bedeuten für die Stadt, dass einige der angereisten Gäste auch hier übernachten. "Langsam ist man auf uns aufmerksam geworden", sagt Lang. Die Übernachtungen der Musiker schlagen sich mit 120 pro Jahr zu Buche. Jeff Beck alleine reist mit 19 Leuten an - und alle wird der Verein Burgkultur in St. Veit einquartieren. Viele der Künstler bleiben auch zwei Nächte. "Peter Green schläft zum Beispiel zwei Nächte in St. Veit, weil ein bisschen ab vom Schuss sind wir schon", sagt Lang, der gerade deshalb sehr stolz ist, dass es immer wieder gelingt, so viele Stars nach St. Veit zu holen.
Und wenn man mehr Geld hätte, könnte man das Programm noch ausbauen. Aber das mit dem Geld ist eben leider so eine Geschichte.
Features
SAISONAUFTAKT
"Nim Sofyan". Die Gruppe "Nim Sofyan", feinste Musik mit griechisch-türkischen Wurzeln, macht morgen, 25. April, in der Blumenhalle St. Veit den Auftakt. Beginn 19.30 Uhr. Karten im Café Vipresso, St. Veit, unter (0 42 12) 42 38.












