St. Veit ist heiß auf diesen Preis
Herzogstadt vertritt Kärnten beim "Europäischen Dorferneuerungspreis 2010". 30 Teilnehmer aus elf Ländern sind beim Bewerb dabei.
Er wurde im Jahr 1990 ins Leben gerufen, findet alle zwei Jahre statt und wird von der "Europäischen Arge Landentwicklung und Dorferneuerung" veranstaltet. Die Rede ist vom "Europäischen Dorferneuerungspreis". Als Kärntner Vertreter ist in diesem Jahr die Stadt St. Veit mit dabei.
"Der Wettbewerb um den ,11. Europäischen Dorferneuerungspreis' bittet beispielhafte Aktivitäten und Initiativen zur nachhaltigen Stärkung der Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume vor den Vorhang und will damit zur Nachahmung anregen", sagte Arge-Vorsitzender Landeshauptmann Erwin Pröll bei der ersten Bewertungssitzung. Bewertet werden unter anderem die äußere Erscheinung der Dörfer und Gemeinden, die wirtschaftliche Entwicklung, die Siedlungsentwicklung, Ökologie und kulturelle Initiativen. Insgesamt sind bei diesem Wettbewerb 30 Teilnehmer aus elf europäischen Ländern mit dabei, sieben von ihnen kommen aus Österreich. Das Motto des diesjährigen kommunalen Wettkampfes lautet "Neue Energie für ein starkes Miteinander".
Land wählte aus
"Pro Bundesland kann nur ein Kandidat entsendet werden. Die Abteilung 20 der Kärntner Landesregierung machte eine Bestandsaufnahme, wer infrage kommt", erklärt Martin Kaukal von der Holding St. Veit, wie es zur Teilnahme kam. Kaukal ist gemeinsam mit Nina Schabkar für das Projekt verantwortlich.
Warum fiel die Wahl gerade auf St. Veit? Dabei geht es um mehr als um das Bestreben bis zum Jahr 2020 energieautark zu werden. "Hier fließen die Entwicklungen der letzten 20 Jahre mit ein", sagt Kaukal. Sei es in der Wirtschaft, in der Innenstadtentwicklung, im Tourismus, Sport, Kultur oder in sozialen Belangen - "Zusammenarbeit und Energie sind die Erfolgsfaktoren der St. Veiter Entwicklung", heißt es im Teilnahmeformular.
Bis der Gewinner des Dorferneuerungspreises feststeht, vergeht aber noch einige Zeit. Im Mai oder Juni kommt die internationale Wettbewerbsjury zu Besuch und macht sich vor Ort ein Bild. Nach einer weiteren Jurysitzung wird im Juli der Sieger bekannt gegeben. "Die Teilnahme ist gut für das Image der Stadt. Wir können uns präsentieren und den Bekanntheitsgrad steigern", sagt Kaukal.
Features
EUROPÄISCHER DORFERNEUERUNGSPREIS 2010
Diesjähriges Motto. Neue Energie für ein starkes Miteinander
Kandidaten. 30 Teilnehmer aus elf Nationen (Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn).
Teilnahmeberechtigt. Sind Dörfer und Städte bis zu einer Einwohnerzahl von 20.000.
Bewertungskriterien. Die äußere Erscheinung sowie die inneren Qualitäten wie zum Beispiel die Schaffung zeitgemäßer sozialer Einrichtungen, die Auseinandersetzung mit Architektur, Energieversorgung, Weiterbildungsmaßnahmen und Ökologie.
Prozedere. Erste Bewertungsrunde, Besichtigung, Jurysitzung. Der Sieger wird im Juli bekannt gegeben.













