Tierische Helfer auf der Burgbaustelle
Zwei Mulis verstärken ab sofort das Team auf dem Petersberg. Tiere stammen aus Italien.
FRIESACH. Wenn Sie im Raume Petersberg in Friesach in nächster Zeit "I-ah, I-ah"-Rufe wahrnehmen, dann handelt es sich nicht um Tierstimmen-Proben für das neue Stück der Friesacher Burghofspiele, sondern die Laute stammen von zwei Mulis, die seit dem Wochenende die Mannschaft des Friesacher Burgbaues verstärken. Und so wurde am Samstag den beiden Tragtieren und der italienischen Delegation im Fürstenhof ein großer Empfang bereitet. "Die beiden ausgebildeten Tiere stammen aus den ausgemusterten Beständen des italienischen Heeres und werden beim Bau der mittelalterlichen Burg zur Arbeitserleichterung beitragen", sagte Bürgermeister Josef Kronlechner bei der Begrüßung.
Im Konvoi ging es dann per pedes über den Hauptplatz auf den Petersberg, wo "Serena" (12 Jahre) und "Elisa" (8) die nächste Zeit auf einer Koppel ihr Zuhause haben werden. Die 15 Stunden lange Anreise aus Italien vom Gestüt "Borghi e Faietti" aus Quattro Castella (Emilia Romagna) haben die beiden Tiere gut überstanden.
"Jetzt müssen sich die Tiere erst ein paar Wochen an die neue Umgebung gewöhnen, bevor sie für den Nutzlastentransport von Steinen, Mörtel, Holz auf den neu errichteten Wegen am Burggelände zum Einsatz kommen", sagte die wissenschaftliche Beraterin des Friesacher Burgbaues, Renate Jernej. Die "Einreise" möglich gemacht hatten unter anderem der ehemalige Militärkommandant von Kärnten Gerd Ebner und Virgilio Pezzelato, Präsident des österreichischen/italienischen Friedenskomitees.













