Abstieg soll noch verhindert werden
Auftakt in der Regionalliga Mitte wurde für St. Veit auf Sonntag, 15 Uhr, verschoben.
ST. VEIT/GLAN. Der neue FC St. Veit-Trainer Heimo Vorderegger muss damit leben, dass nahezu alle Regionalliga Mitte-Trainer den FC St. Veit als Abstiegskandidaten handeln. Ganz aufgegeben haben sich die Herzogstädter aber noch nicht.
Mit Diego Seoane wurde aus Horn ein Spieler mit Erstligaerfahrung geholt. Abwehrstratege Carlos Chaile hat Erfahrung aus 169 Bundesligaspielen für Pasching und Austria Kärnten. Chaile, der hauptberuflich als Trainer in der Kärntner Fußballakademie werkt, wird den St. Veitern aber nicht immer zur Verfügung stehen. Vorderegger, der am Sonntag selbst sein Debüt als Regionalligatrainer gibt, ist dennoch zuversichtlich. "Wir haben keinen Druck, wollen gut spielen und die Fans wieder ins Stadion holen. Sollten wir von Anfang an Punkte holen, wird die Abstiegsfrage gegen Saisonende sicher noch spannend", sagt Vorderegger.
Der Neo-Coach kann mit Günter Scheucher (kam von St. Stefan) auf einen weiteren Routinier in der im Herbst extrem anfälligen Verteidigung zurückgreifen. Die St. Veiter kämpften in der Vorbereitung noch mit Abstimmungsproblemen und konnten nur auf Kunstrasen trainieren und testen.
In der Partie am Sonntag gegen Leoben ist Seoane nur Zuseher, der "Uru" sitzt eine Sperre ab. Auch Neuzugang Josef Hudelist (vier Spiele gesperrt) steht noch nicht zur Verfügung. Dafür sind Seebacher und Groinig nach langwierigen Verletzungen wieder auf dem Weg zurück. Gegen Leoben dürfte Novak in den Sturm aufrücken, auch Rabl, der in der Vorbereitung immer treffsicherer wurde, ist ein Thema.
Mit Roman Adunka, Admir Hadzisulejmanovic (Sittersdorf) und Sebastian Hertelt (kam von WAC/St. Andrä zurück) hat der FC St. Veit Qualität an die Glan geholt. Spielerisch wird sicher mehr geboten werden als in der Herbstrunde, wo es daheim für nur einen mickrigen Punkt reichte!
PHILIPP NOVAK















