Eine Ratefüchsin feiert ihren 100er
Am Valentinstag feiert Aloisia Rauter ihren 100. Geburtstag. Bereits gestern wurde mit Gratulanten im St. Veiter Rathaus darauf angestoßen.

Foto © HirschlAloisia Rauter mit dem St. Veiter Bürgermeister Mock und ihrem Sohn Burkhardt
Groß war die Gratulantenschar, die sich gestern im St. Veiter Rathaus einfand. Galt es doch, ein ganz besonderes Geburtstagskind hochleben zu lassen: Aloisia Rauter, die am kommenden Sonntag, dem Valentinstag, ihr 100. Wiegenfest begeht.
Aloisia Rauter - sie wurde als 15. Kind geboren - blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Das Elend des ersten Weltkrieges machte auch vor ihrer Familie nicht halt. So musste sie für ein wenig Milch lange Fußmärsche in Angriff nehmen.
Schneiderlehre
Rauter ging vier Jahre in die Volksschule, danach in die Bürgerschule. Die Jubilarin absolvierte eine Lehre zur Schneiderin, die sie mit sehr gutem Erfolg abschloss. 1932 heiratete die St. Veiterin Simon Rauter. Heute ist sie stolz auf acht Kinder, 17 Enkelkinder und 17 Urenkelkinder.
Viermal pro Woche geht Aloisia Rauter, die sich bester Gesundheit und geistiger Frische erfreut, ins Kaffeehaus. Sie löst gerne Kreuzworträtsel, liest Tageszeitungen und schaut sich im Fernsehen Sportveranstaltungen an. "Ich habe selten so einen Menschen kennengelernt und bin daher sehr stolz auf sie", sagt Bürgermeister Gerhard Mock.
Neben Verwandten, wie Heimo Strempfl (Leiter des Robert Musil-Literaturmuseums) und Sohn Burkhardt Rauter, gratulierten St. Veits Vizebürgermeisterin Gotho Stromberger und Adolf Suche, Obmann des Eisenbahnerchores St. Veit. Sucher umrahmte mit einem Sextett die Feierstunde musikalisch.













