"Syntegriertes" St. Veit gibt sich nun Masterplan
Malik-Projekt für Stadtentwicklung geht weiter.

Foto © Eggenberger
Das dreieinhalbtägige Syntegrations-Verfahren, das Management-Experte Fredmund Malik in St. Veit erstmals mit einer österreichischen Gemeinde durchgeführt hat, wurde Samstagabend mit der Präsentation der Ergebnisse abgeschlossen. 40 Teilnehmer aus allen Gesellschaftsbereichen hatten über die Zukunft von St. Veit in den kommenden fünf Jahren nachgedacht. Heraus kamen 70 konkrete Empfehlungen, die nun umgesetzt werden sollen.
An Stoßrichtungen wurden festgelegt:
Die Erstellung eines Masterplanes zum Wirtschaftsstandort St. Veit.
Maßnahmenpaket zur Förderung der bestehenden Unternehmen.
Zielgruppengerechte Tourismusforcierung.
Ein abgestimmtes Auftreten von Geschäftsleuten und Gastronomen zur Innenstadtbelebung.
Internationale Vermarktung des Kongressstandortes St. Veit.
Bedarfserhebung der Rahmenbedingungen für eine eigenverantwortliche Zukunft der Jugend.
Weiterentwicklung der Vision, St. Veit bis 2020 energieautark zu machen - unter besonderer Berücksichtigung der Schwerpunkte Solarthermie und Photovoltaik.
"Wir wollen die Aufbruchstimmung mitnehmen und für eine konsequente Umsetzung nutzen", sagte ein zufriedener Bürgermeister Gerhard Mock. Die Stadt bekam von Malik zugleich ein organisatorisches Strukturmodell verpasst. Über die Tilo Berlin Kärnten Stiftung werden weitere Malik-Projekte in Kärnten überlegt.











