Für "PrincS" heißt es weiter warten
Stadt St. Veit soll Ablöseangebot für Küche und Einrichtung um rund zehn Prozent erhöht haben.
Noch immer ist ungewiss, wie es mit dem ehemaligen "PrincS" in St. Veit weitergeht. Bekanntlich liegen sich der ehemalige Betreiber, Claus Spitzbart, und die Stadt St. Veit als Vermieter der Räumlichkeiten seit der Konkurseröffnung der "Claus Spitzbart GmbH & Weiss OEG" in den Haaren. 360.000 Euro wurden in das Lokal investiert, 50.000 Euro wollte die Stadt bis dato dafür geben.
Nun soll es seitens der Gemeinde zu einer Nachbesserung der Ablösesumme auf 54.000 Euro gekommen sein. "Die Stadt hat ihr Angebot um rund zehn Prozent erhöht. Aufgrund des medialen Drucks ist es dazu gekommen", sagt Spitzbart. 42.000 Euro würden für die Küche (Anschaffungswert 90.000 Euro) geboten, 12.000 Euro für das restliche Inventar (Anschaffungswert 270.000 Euro). "Jetzt liegt es an den Gläubigern dieses Angebot anzunehmen", so der Gastronom. Und er fügt hinzu: "Es ist schade, dass mit ehemaligen Partnern in dieser Art und Weise umgegangen wird. Unternehmer werden in die Stadt geholt - wenn es zu einer Auflösung der Zusammenarbeit kommt, gibt es keine fairen Bedingungen", zeigt sich Spitzbart weiter enttäuscht über das aus seiner Sicht zu geringe Angebot.
Die Stadt kommentiert die Angebotserhöhung nicht. "Mit Rücksicht auf das laufende Konkursverfahren sowie aus Datenschutzgründen können wir keine näheren Details geben", lautet der offizielle Kommentar.











