"Die Million ist eine Erbpacht von Martinz
Zwischen St. Veit und Landesrat Martinz geht "Millionen-Streit" weiter.

Foto © KUHSDerzeit ist die Blumenhalle mitten im Wiesenmarkt-Geschehen: Ums Geld für die Errichtung wird noch diskutiert
"Wir haben nie ein Versprechen gebrochen", sagt Achill Rumpold, Landesparteisekretär der ÖVP. Eine Million Euro (die Kleine Zeitung berichtete) habe man der Stadt St. Veit, so Bürgermeister Gerhard Mock, als Zuschuss für die Blumenhalle versprochen. ÖVP-Landesrat Josef Martinz erteilte der Stadtgemeinde St. Veit jetzt aber eine Absage. Achill Rumpold begründet dies so: "Es hat dafür nie eine schriftliche Zusage geben. Nach mündlichen Zusagen können wir aber nicht gehen."
Die Stadtgemeinde St. Veit sieht das anders. "Es ist schon richtig, dass wir von Landesrat Josef Martinz nichts Schriftliches in der Hand haben, er hat aber eine Erbpacht", sagt der St. Veiter Bürgermeister Gerhard Mock.
Schreiben vom Jänner
Die Stadtgemeinde St. Veit präsentiert auch ein Schreiben, das der damals zuständige Referent, Reinhart Rohr, am 26. Jänner 2009 an Landesrat Harald Dobernig geschrieben hat. Darin steht: "Mit vorliegendem Schreiben darf die Unterstützung des Bauvorhabens Blumenhalle mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 3,3 Millionen in Erinnerungen gerufen werden. Dabei wird angemerkt, dass mit Herrn Landeshauptmann Dr. Jörg Haider ehemals bereits eine inhaltliche Abklärung stattgefunden hat." Daher, so Bürgermeister Mock, sieht man sich auch im Recht und besteht auf die Zahlung der einen Million. In dem Schreiben ist auch die Rede davon, dass es um eine Subventionierung des Bauvorhabens in der Höhe von einer Million Euro geht.












